Überschwemmungen Taifun "Jangmi" legt Taiwan lahm


Mit stürmischen Winden und starkten Regenfällen ist der Taifun "Jangmi" über Taiwan gezogen. Er erreichte Windgeschwindigkeiten von bis zu 184 Stundenkilometern. Flüge mussten abgesagt werden. Als nächstes zittert China vor dem Taifun.

Mit stürmischen Winden und sintflutartigen Regenfällen hat am Sonntag Taifun "Jangmi" die Inselrepublik Taiwan lahmgelegt. Gleichzeitig bereiteten sich die ostchinesischen Küstenprovinzen Fujian und Zhejiang auf die Ankunft des Wirbelsturms vor. In Taiwan löste der Taifun Überschwemmungen und Erdrutsche aus. Er erreichte Windgeschwindigkeiten bis zu 184 Stundenkilometern.

Ein Motorradfahrer wurde im Landkreis Nantou von der Straße in einen Fluss gefegt und galt als vermisst, wie das Fernsehen berichtete. Inländische und internationale Flüge mussten abgesagt oder verschoben werden. Im Nordosten gab es Stromausfälle für 200.000 Haushalte.

An der ostchinesischen Küste wurde der Taifun am Montagnachmittag mit heftigen Regenfällen und starken Winden erwartet. Alle Schiffe wurden in die Häfen zurückbeordert. Menschen in tief liegenden Gebieten wurden in Sicherheit gebracht. An Chinas Küste wurde befürchtet, dass "Jangmi" der stärkste Taifun dieses Jahres werden könnte. Erst vergangene Woche hatte Taifun "Hagupit" in der südchinesischen Provinz Guangdong schwere Schäden angerichtet. In der Stadt Yangjiang kamen allein 17 Menschen ums Leben.

DPA DPA

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