Unterwasserleben David Blaine taucht auf


Über eine Woche, länger als je ein Mensch zuvor lebte der Magier in einem überdimensionalen Goldfischglas. Den Weltrekord im Luftanhalten konnte er jedoch nicht brechen.

Sieben Minuten und acht Sekunden hielt es Blaine ohne Atemgerät in seinem mannshohen, mit Wasser gefüllten Aquarium vor der Metropolitan Opera in New York aus. Dabei war er mit rund 68 Kilogramm schweren Ketten gefesselt, von denen er sich weitgehend befreit hatte, bevor dem geschwächten Mann zwei Taucher zu Hilfe kommen mussten und ihn aus dem Wasser holten. Nach Angaben der Fernsehstation ABC, die das Ereignis direkt übertrug, liegt der Rekord im Luftanhalten bei acht Minuten und 58 Sekunden.

Mehr als 177 Stunden unter Wasser

Zur Vorbereitung seines Rekordversuchs lebte der 33-jährige Blaine sieben Tage in dem 2,40 Meter hohen und mit Wasser gefüllten Glas - mehr als 177 Stunden und damit länger als je ein Mensch zuvor. Dabei trug er einen Taucherhelm, der es ihm ermöglichte, zu atmen und mit der Außenwelt zu kommunizieren. Auch gab es darin Schläuche für die Nahrungsaufnahme.

Sein Arzt hatte ihm von dem Rekordversuch nach den sieben Tagen unter Wasser abgeraten. Der 33-Jährige hatte seit Dezember für den Einsatz trainiert, zum Teil mit der Unterstützung der amerikanischen Marine. Er nahm ferner gut 20 Kilogramm ab, damit seine Körper weniger Sauerstoff benötigen würde. Nach Beendigung der Aktion dankte er all seinen Helfern, die ihm die ganze Woche über beigestanden hätten. Ohne sie wäre der Stunt nicht möglich gewesen, sagte Blaine.

Blaine liebt spektakuläre Aktionen

Die Woche im Goldfischglas war nicht die erste spektakuläre Aktion Blaines. Er hatte bereits 44 Tage in einer Kiste über der Themse in London hängend zugebracht und verbrachte 61 Stunden eingeschlossen in einem Eisblock sowie eine Woche in einem Sarg vergraben in der Erde.

Pat Milton/AP/Reuters AP Reuters

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