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Video Baerbock ruft Griechenland und Türkei zum Dialog auf

STORY: Für Bundesaußenministerin Annalena Baerbock ist es ihr erster offizieller Besuch in Griechenland. Am Freitag traf sie sich unter anderem mit ihrem griechischen Amtskollegen Nikos Dendias. Im Mittelpunkt des Gespräches stand der Krieg in der Ukraine, Migrationsfragen und die Zusammenarbeit im Energiebereich. Aber auch um das deutsch-griechische Verhältnis und Wunden aus der Vergangenheit und gegenseitige Missverständnisse: "Ein Teil davon geht auch zurück auf die Zeit der Euro-Krise. Und auch wir haben in dieser Zeit nicht alles richtig gemacht. Das möchte ich an dieser Stelle sagen. Wir haben zu oft geglaubt, die besseren Antworten auf die Probleme von euch zu kennen und haben zu wenig, aus meiner Sicht, zugehört." Gerade in Zeiten des Ukraine-Krieges sei die Zusammenarbeit zwischen den Nato-Verbündeten besonders wichtig, sagte Baerbock. Und ging damit auf die Spannungen zwischen Griechenland und der Türkei ein. "Für mich ist klar, wir müssen Konflikte zwischen Nato-Partnern im Gespräch lösen. Streit in den Reihen des Bündnisses, das ist genau, was auch der russische Präsident will. Das wird deswegen auch meine Botschaft heute Nachmittag in Istanbul sein. Dazu gehört, dass man gegenseitig seine Souveränität respektiert." In Istanbul wird Baerbock sich mit dem türkischen Außenminister Cavusoglu treffen, bevor sie in die Hauptstadt Ankara weiterreist. Baerbock kündigte an, auch das Vorgehen der Türkei in Nordsyrien und Menschenrechtsfragen ansprechen zu wollen.
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Bundesaußenministerin Annalena Baerbock hat die Nato-Partner Türkei und Griechenland aufgerufen, ihren Streit etwa über Gasvorkommen im östlichen Mittelmeer im Dialog zu bereinigen.

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