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Video Baerbock will EU-Sanktionen wegen Gewalt gegen Frauen in Iran

STORY: HINWEIS. Sie erhalten diesen Beitrag ohne zusätzlichen Sprechertext. O-ton Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne): "Der Tod von Jina Mahsa Amini und der vielen weiteren Menschen, die bei den Demonstrationen getötet wurden, gehört dringend aufgeklärt. Und im Kreis der EU-Staaten tue ich gerade alles dafür, dass wir Sanktionen auf den Weg bringen können. Gerade jetzt, ja gerade auch jetzt, wo wir weiter über das JCPOA verhandeln. Sanktionen gegen diejenigen in Iran auf den Weg zu bringen, die ohne Rücksicht Frauen im Namen der Religion zu Tode prügeln, Demonstranten erschießen." - SCHNITT - "Wenn Frauen sicher sind, dann ist jeder sicher in einer Gesellschaft. Und bei allem Respekt vor kulturellen und religiösen Unterschieden: Wenn die Polizei, wie es scheint, eine Frau zu Tode prügelt, weil sie aus Sicht der Sittenwärter ihr Kopftuch nicht richtig trägt, dann hat das nichts, aber auch gar nichts mit Religion oder Kultur zu tun." - SCHNITT - "Unsere Solidarität gilt für die Frauen in Afganistan, in Belarus und im Iran. Denn so furchtbar der Tod von Jina und die Niederschlagung der Proteste im Iran ist, das ist kein Einzelfall. Jina Mahsa Amini, du bist nicht gestorben. Dein Name ist Aufruf und zwar weltweit. Dankeschön."
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Nach dem Tod der 22-jährigen Mahsa Amini forderte die Bundesaußenministerin personenbezogene Maßnahmen gegen diejenigen, "die ohne Rücksicht Frauen im Namen der Religion zu Tode prügeln."

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