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Video Biden kündigt Ende des Kampfeinsatzes im Irak an

Die USA wollen ihren Kampfeinsatz im Irak bis Ende des Jahres offiziell beenden. Das kündigte Präsident Biden bei einem Treffen mit dem irakischen Ministerpräsidenten al-Kadhimi im Weißen Haus an. Der Kampf gegen den islamistischen Terrorismus werde aber weiter unterstützt, sagte Biden: "Wir unterstützen die Stärkung der irakischen Demokratie und wir sind bestrebt, sicherzustellen, dass die Wahlen im Oktober stattfinden. Und wir sind auch unserer Sicherheitskooperation verpflichtet. Unser gemeinsamer Kampf gegen ISIS ist entscheidend für die Stabilität der Region, und unsere Zusammenarbeit bei der Terrorismusbekämpfung wird weitergehen, auch wenn wir in diese neue Phase übergehen, über die wir sprechen werden." Eine konkrete Zahl zur künftigen Truppenstärke nannte der Präsident nicht. Derzeit befinden sich den Angaben zufolge noch rund 2.500 amerikanische Soldaten im Irak. Unter Bidens Vorgänger Trump war bereits ein Großteil abgezogen worden. Die Truppen waren vom früheren Präsidenten Bush 2003 in das Land entsandt worden, weil die USA der damaligen Regierung unter Saddam Hussein den Besitz von Massenvernichtungswaffen vorgeworfen hatten. Solche Waffen wurden aber nie gefunden.
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Derzeit befinden sich den Angaben zufolge noch rund 2.500 amerikanische Soldaten im Irak.

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