Drohender Militärschlag Lufthansa meidet Luftraum über Iran und Irak

Lufthansa reagiert auf Trumps Drohungen, den Iran anzugreifen
Lufthansa reagiert auf Trumps Drohungen, den Iran anzugreifen
© Hannes P. Albert / DPA
Noch steht die Drohung Trumps im Raum, im Iran militärisch zu intervenieren. Aus diesem Grund wird die Lufthansa den Luftraum über dem Land und dem Irak vorerst umfliegen.
 

Wegen der drohenden Eskalation im Konflikt zwischen den USA und dem Iran hat die Lufthansa den Flugbetrieb im Nahen Osten eingeschränkt. Von Donnerstag bis Montag werde die Airline ihre Flüge nach Tel Aviv und ins jordanische Amman als Tagflüge durchführen, teilte sie auf Anfrage mit. "Das bedeutet, dass Crews direkt im Anschluss ohne Übernachtung vor Ort zurückfliegen. Vereinzelt kann es auch zu Flugstreichungen kommen."

Lufthansa bucht betroffene Fluggäste automatisch um 

Wie die Sprecherin weiter mitteilte, werden zudem "der iranische und der irakische Luftraum bis auf weiteres von allen Lufthansa Group Airlines umflogen." Betroffene Fluggäste sollen demnach automatisch umgebucht und proaktiv kontaktiert werden. Alternativ könnten sie auf ein späteres Reisedatum umbuchen.

US-Präsident Donald Trump hatte die autoritäre Führung im Iran zuvor vor einer brutalen Niederschlagung der Proteste im Land gewarnt. Dabei hält er auch die Drohung eines militärischen Eingreifens aufrecht.

DPA
tis

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