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Video Chrupalla - "Diesel, und dann seid ihr Dreckschweine"

Die AfD wirbt kurz vor der Bundestagswahl noch um die letzten Wählerinnen- und Wählerstimmen. In den Umfragen liegt sie derzeit so zwischen 10 und 12 Prozent, nahezu gleichauf mit der FDP. Grund genug für den Spitzenkandidaten Tino Chrupalla selbstbewusst Stimmung gegen die öffentlichen Medien zu machen. "Man macht den Fernseher an, man guckt sich Duell, Triell und was will ich für ein -iell an, und man sieht nur Klima, Klima, Klima. Aber was sind die wirklichen Probleme der Menschen? Das ist nicht die Klima-Apokalypse, die Klimakrise. Das ist der Wohlstand, der verloren geht. Das ist die Inflation, die Kostentreiber, die Energiesicherheit, die wir sehen, die Sicherheit in diesem Land, kann ich noch meine Miete bezahlen. Das sind die wichtigen Themen, die die Bürger umtreibt, für die wir Politik machen in diesem Land. Und das seid ihr!" In der nächsten Legislatur will man eine starke Opposition sein. Längst findet man sich damit ab, dass niemand mit einem Koalitionsgespräche führen will. "Als Nächstes kommt die Übergriffigkeit, dass Sie gefragt werden, dass ihr gefragt werdet, was ihr für ein Auto fahrt. Und dann ist es ein Diesel, und dann seid ihr Dreckschweine. So wird es laufen. Und das übernächste, was kommen wird: Man wird euch fragen, warum ihr Montag, Dienstag und Mittwoch Fleisch esst. Das sind die Gesinnungsfragen, die kommen werden, oder warum ihr so lange Licht zu Hause brennen lasst, um das Klima nicht zu beschädigen. Deshalb, diese Gesinnungsfragen müssen aufhören. Lasst euch das nicht bieten, und wir werden euch dafür im Bundestag eine starke Stimme sein, liebe Freunde." Co-Spitzenkandidatin Alice Weidel sagte beim Wahlkampfabschluss ihrer Partei am Freitag in Berlin, sie werde sich aktiv gegen die jetzige Corona-Politik einsetzen: ""Wir sagen: Nie wieder Lockdown, nie wieder die Menschen einsperren. Wir sagen zu 2G- und 3G- Regeln Nein, wir erteilen dem eine ganz klare Absage, weil es verfassungswidrig ist. So kann man nicht mit den Menschen in diesem Land umgehen. Wir wollen die Diskriminierung und die Spaltung unserer Gesellschaft nicht. Wir tragen das nicht mit. Und ich frage mich immer: Wo bleibt da eigentlich der Verfassungsschutz, liebe Freunde? Wo ist er zum Schutze unserer Verfassung?" Zudem sprach sich die Partei gegen die EU in ihrer jetzigen Form aus. Man wolle ein Europa der Nationalstaaten und neue Wirtschaftsbeziehungen zu den Ländern aufbauen ohne Bürokratie und Drangsalierungen, so Chrupalla. Man sage Ja zu Europa, aber Nein zu dieser EU.
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Die AfD warb am Freitag in Berlin um die letzten Wählerinnen- und Wählerstimmen.

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