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Video Dreyer: "Wir lassen die Menschen nicht allein"

HINWEIS: Dieser Beitrag wird ohne Sprechertext gesendet. O-Ton Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin Rheinland-Pfalz: "Und ich will nochmal, auch weil es dort immer wieder betont worden ist, hier versichern im Namen des ganzen Kabinetts, dass wir die Menschen nicht alleine lassen. Es gibt eine latente Angst in allen Regionen, in denen wir unterwegs sind, dass sich das Land zurückziehen könnte. Das tun wir nicht, sondern wir wissen, wie groß die Aufgabe ist und dass wir sie nur gemeinsam bewältigen können. Und deshalb will ich das einfach den Menschen noch einmal versichern. Die Schäden sind riesig. Wir haben uns heute zum ersten Mal im Kabinett auch damit befasst, mal eine Art Schadensschätzung vorzunehmen. Es ist im Moment einfach nicht seriös möglich, weil wir einfach viel zu viele Doppelmeldungen haben und im Moment nicht die Einschätzungen auseinanderhalten können. Wir sind uns einer Sache allerdings sehr sehr sicher, dass die Schäden noch über das hinausgehen, was beim oder Hochwasser entstanden ist. Das heißt, damals ist ein Wiederaufbaufonds von acht Milliarden gebildet worden. Das wird aus unserer Sicht für diese Krisensituation plus auch noch NRW nicht ausreichend werden. Also, wir werden mit Hochdruck weiter an dieser Frage arbeiten, weil sie nicht unwichtig ist für den Wiederaufbaufonds, der ja im Moment mit dem Bund zusammen entwickelt wird und hoffentlich dann am 10. August bei der Ministerpräsidentenkonferenz gemeinsam beschlossen wird und dann auch seinen gesetzgeberischen Weg geht, sodass diese Wiederaufbauhilfe im großen Stile dann hoffentlich auch sehr schnell zur Verfügung stehen. Es ist vollkommen klar, dass einerseits der Staat ganz viel Geld in die Hand nehmen wird, um Soforthilfe zu leisten, aber auch Wiederaufbau leisten zu können. Das werden viele Milliarden sein. Aber auf der anderen Seite private Spenden selbstverständlich nur an Private gehen und dazwischen auch nichts an Verwaltungsaufwand oder sonst was steht, sondern das Geld unmittelbar weitergereicht wird. Das sind wir zum einen den Menschen schuldig, die dieses Geld brauchen, aber auch den Spender und Spenderinnen. Da fühle ich mich sehr verpflichtet, dass das alles reibungslos läuft."
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Zwei Wochen nach der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz hat sich Ministerpräsidentin Dreyer mit dem Krisenstab in Bad Neuenahr-Ahrweiler beraten.

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