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Video Einigungsversuch im Metall-Tarifstreit

STORY: In der fünften Runde der Metall-Tarifverhandlungen in Ludwigsburg bei Stuttgart steuern IG Metall und Arbeitgeber auf einen Einigungsversuch zu. Beide Seiten waren sich laut Gewerkschaft schon in den vergangenen Tagen näher gekommen. Damit bestehen Chancen auf einen Pilotabschluss. Der Bezirk Baden-Württemberg war in der Vergangenheit immer wieder Vorreiter für tarifliche Einigungen der Branche gewesen. Roman Zitzelsberger, Bezirksleiter der IG Metall Baden-Württemberg zeigte sich vor den Gesprächen am Donnerstag vorsichtig optimistisch: "Die Wunschoption A ist, dass die Arbeitgeber heute endlich mit uns in den Korridor reinkommen, dass wir am Ende des Tages eine gute Lösung machen können, dass sozusagen die 3.000 Euro beinhaltet, ja, aber dass vor allen Dingen darin liegt, dass es eine dauerhafte, kräftige, nachhaltige Erhöhung der Entgelte der Beschäftigten in prozentualer Form gibt. Darum geht es heute. Und diese Option A, das ist das, wo wir hart heute dran arbeiten werden, um tatsächlich ein Ergebnis hinzubekommen." Die IG Metall hat mit Warnstreiks von Hunderttausenden Beschäftigten bundesweit Druck gemacht für ihre Forderung nach acht Prozent mehr Lohn für die 3,8 Millionen Beschäftigten der Branche. Die Arbeitgeber haben bislang eine pauschale Erhöhung um 3000 Euro netto bei einer Laufzeit von 30 Monaten angeboten. Beide Seiten argumentieren mit der hohen Inflation und der drohenden Wirtschaftskrise. Sollten die Verhandlungen am Donnerstag erneut ergebnislos verlaufen, will der Vorstand der IG Metall umgehend über das weitere Vorgehen beraten. In diesem Fall seien 24-Stunden-Streiks oder auch ein unbefristeter Ausstand möglich, hieß es.
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Die IG Metall hatte mit Warnstreiks von Hunderttausenden Beschäftigten bundesweit Druck gemacht für ihre Forderung nach acht Prozent mehr Lohn für die 3,8 Millionen Beschäftigten der Branche.

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