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Video Erhofftes Bekenntnis: Lula verspricht, den Regenwald zu schützen

STORY: Jubel für Luiz Inacio Lula da Silva auf der Weltklimakonferenz in Ägypten. Wie von Klimaschützern erhofft, hat sich der gewählte Präsident Brasiliens in Scharm El-Scheich am Mittwoch zum Schütz des brasilianischen Regenwaldes bekannt. Er wolle sein Land erneut zur Bewältigung der Klimakrise verpflichten und werde keine Mühen scheuen, um bis 2030 die Abholzung und die Zerstörung zu stoppen. "Der Kampf gegen den Klimawandel wird während meiner Amtszeit höchste Priorität genießen." "Wir werden die Verantwortlichen für illegale Aktivitäten, sei es im Bergbau, beim Goldschürfen, bei der Holzgewinnung oder bei der landwirtschaftlichen Nutzung, rigoros bestrafen. Unter diesen Verbrechen leidet vor allem die indigene Bevölkerung. Deshalb werden wir ein Ministerium für indigene Völker schaffen, damit sie der Regierung eine Politik vorlegen können, die ihnen ihr Überleben, ihre Sicherheit, ihren Frieden und ihre Nachhaltigkeit garantiert." Geplant seien unter anderem Gespräche mit EU-Vize-Kommissionspräsident Frans Timmermans und UN-Generalsekretär Antonio Guterres. Lula hatte die Präsidentschaftswahlen im vergangenen Monat gegen den rechtsgerichteten Präsidenten Jair Bolsonaro gewonnen. Der hatte die Zerstörung des Amazonas-Regenwaldes vorangetrieben und sich geweigert, den ursprünglich für 2019 geplanten Klimagipfel in Brasilien abzuhalten.
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Außerdem werde er den Klimaschutz zur obersten Priorität seiner Amtszeit machen, so der im vergangenen Monat gewählte Staatspräsident von Brasilien. Er hatte sich gegen den rechtsgerichteten Jair Bolsonaro durchsetzen können, der die Abholzung des Regenwalds vorangetrieben hatte.

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