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Video Erstmalig: Prozess gegen Kardinal im Vatikan

Er steht im Mittelpunkt eines Gerichtsverfahrens im Vatikan, das bereits jetzt von Beobachtern als historisch bezeichnet wird: Kardinal Giovanni Angelo Becciu. Erstmals sitzt damit ein Kardinal seit Dienstag auf der Anklagebank des Vatikan. Es geht um Veruntreuung, Geldwäsche, Betrug, Erpressung, Urkundenfälschung und Amtsmissbrauch im Zusammenhang mit Geschäften rund um Luxus-Immobilien in London. Neun Männer und eine Frau sitzen auf der Anklagebank. Kardinal Becciu hatte im Staatssekretariat des Vatikan über Jahre hinweg eine Schlüsselposition inne. Und es wird vermutet, dass vor allem die Vermittler der Millionen-Geschäfte viel Geld verdienten, während der Vatikan Millionen verlor. Gelder, die unter anderem vom sogenannten Peterspfennig stammten, der eigentlich für wohltätige Zwecke gedacht ist. Im September 2020 wurde Becciu von Papst Franziskus zum Rücktritt gedrängt. Und nun beginnt der Prozess. Alle Angeklagten beteuern ihre Unschuld.
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Es geht um Veruntreuung, Geldwäsche, Betrug, Erpressung, Urkundenfälschung und Amtsmissbrauch im Zusammenhang mit Geschäften rund um Luxus-Immobilien in London.

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