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Video Flutkatastrophe: Laschet verspricht schnelle Hilfe

Das Dankeschön an diejenigen, die nach der Flutkatastrophe gehofen haben, steht in Swisttal, im nordrhein-westfälischen Rhein-Sieg-Kreis groß an der Häuserwand. Die Aufräumarbeiten nach den Fluten, die hier viele Häuser und Straßen zerstört haben, sind - auch mehr als zwei Wochen nach der Katastrophe - in vollem Gange. NRW-Ministerpräsident und Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet machte sich am Montag vor Ort ein Bild von der Lage. Über eine Stunde sprach er mit Helfern und Betroffenen. Dabei waren die Erwartungen an die Politik höchst unterschiedlich: "Was wir bräuchten ist, sage ich mal, bestimmte Hilfen. Vielleicht steuerliche Abschreibungen, gerade, wenn man nicht elementar versichert ist." "Also, wir haben da keine großen Erwartungen. Egal, welche Partei man sich anguckt. Da ist nicht überall irgendwas, wo man sagen könnte, jawoll, das bringt uns voran." Auf seinem Rundgang wurde Laschet auch in stark beschädigte Häuser geführt, deren Keller teilweise immer noch voller Schlamm und Schwemmholz sind. Die Ortschaft war nach der Hochwasserkatastrophe fünf Tage lang evakuiert und gesperrt. "Viele Helferinnen und Helfer sind auch an den Grenzen ihrer Kräfte. Und wir müssen jetzt alles tun, hier möglichst reibungslos einen Übergang zu schaffen, dass deren Arbeit weitergeht. Denn die werden ja auch zurückmüssen, in ihre Berufe." Aus der nordrhein-westfälischen Staatskanzlei hieß es, Laschet wolle zusammen mit den Betroffenen Vorschläge diskutieren, wie am schnellsten weiter geholfen werden könne. „Wir brauchen schnelle Soforthilfe", sagte Laschet. Danach gehe es um die große Aufgabe Wiederaufbau. Hier würden Bund und Land zusammenarbeiten. Man arbeite auf Hochtouren daran, dass es dort schnell Entscheidungen gebe.
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NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat am Montag die von derm Hochwasser stark betroffene Gemeinde Swisttal besucht.

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