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Video Fußball-EM: Schweres Spiel für die deutsche Mannschaft

STORY: Abschlusstraining der deutschen Fußball-Frauen am Montag in London. Nach dem deutlichen Auftaktsieg gegen Dänemark ist die Stimmung gut. Allerdings wartet am Dienstagabend mit Spanien wohl ein deutlich stärkerer Gegner. Sollte die Mannschaft von Martina Voss-Tecklenburg gewinnen, winkt der Gruppensieg. Allerdings: Stürmerin Lea Schüller von Bayern München fällt wegen einer Corona-Infektion aus. Dazu Abwehrspielerin Sara Doorsoun: "Das war für uns sehr schade, dass Lea jetzt positiv getestet wurde. Hat wirklich ein ordentliches Spiel gegen Dänemark gemacht. Jetzt hoffen wir natürlich alle, dass es ihr soweit gut geht. Dass der Verlauf nicht allzu schlecht wird. Dass wir vielleicht wieder im Turnierverlauf mit ihr rechnen können. Die Hauptsache jetzt aber ist erst einmal, dass es ihr gut geht. Haben dann am Vormittag untereinander viel gesprochen. Dann aber gesagt, jetzt erst recht. Und auch für Lea" Die Spanierinnen haben ihr erstes Spiel gegen Finnland souverän mit 4:1 gewonnen. Voss-Tecklenburg weiß, was da auf die deutsche Mannschaft zukommen wird. "Für mich gibt es sechs, sieben Teams, die hier bei dieser EM berechtigterweise sagen, wir wollen um diesen Titel mitspielen. Da gehört Spanien absolut mit dazu. Und die Einschätzung ist die, dass sie wahrscheinlich auch morgen ein bisschen mehr Ballbesitz haben werden als wir. Das ist uns in gewissen Spielphasen und - Situationen auch egal. In gewissen natürlich nicht. Und wir werden natürlich auch schon unsere Mittel finden und Lösungen finden, um Spanien vor Probleme zu stellen." Voss-Tecklenburg nutzte die Gelegenheit, um wegen der Corona-Erkrankungen sowie schweren Verletzungen, die auch andere Mannschaften belasten, noch mal eindringlich an die UEFA zu appellieren, dass zukünftig 26 Spielerinnen nominiert werden dürfen. Was bei der Männer-WM in Winter in Katar auch erlaubt ist. Aktuell gehören nur 23 Spielerinnen zum Kader.
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Nach dem Auftaktsieg gegen Dänemark kriegen es die deutschen Spielerinnen am Dienstagabend mit Spanien zu tun.

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