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Video Fußball-WM in Katar: Arbeiter stirbt bei Bauarbeiten während des Turniers

STORY: Katar hat im Zusammenhang mit dem Tod eines Arbeiters eine Untersuchung eingeleitet. Der Mann, vermutlich ein Gastarbeiter von den Philippinen, soll infolge eines Unfalls bei Reparaturarbeiten im Teamhotel der saudi-arabischen Delegation gestorben sein. Die Fifa bestätigte den Tod des Mannes. Der Fußball-Weltverband sei zutiefst betrübt über diese Tragödie. "Die Gedanken und unser Mitgefühl sind bei der Familie des Arbeiters", hieß es in einer Stellungnahme. Auf den Tod des Arbeiters angesprochen, reagierte Nasser Al Khater, Geschäftsführer der Fußballweltmeisterschaft 2022 in Doha, merklich ungehalten: "Wir befinden uns mitten in einer Weltmeisterschaft. Und wir haben eine erfolgreiche Weltmeisterschaft. Und das ist etwas, worüber Sie jetzt sprechen wollen? Ich meine, der Tod ist ein natürlicher Teil des Lebens, sei es bei der Arbeit, sei es im Schlaf. Natürlich ist ein Arbeiter gestorben. Unser Beileid geht an seine Familie. Aber ich meine, es ist schon seltsam, dass Sie sich bei Ihrer ersten Frage darauf konzentrieren wollen." Ein Beamter der katarischen Regierung sagte, sollte die Untersuchung zu dem Schluss kommen, dass die Sicherheitsprotokolle nicht eingehalten wurden, werde das verantwortliche Unternehmen gerichtlich belangt und mit schweren finanziellen Strafen belegt. Seit Katar im Jahr 2010 den Zuschlag für die Ausrichtung der Fußballweltmeisterschaft erhalten hatte, war das Land wegen der Behandlung von Arbeitsmigranten, die die Mehrheit der Bevölkerung des arabischen Golfstaates ausmachen, zunehmend ins Visier von Menschenrechtsgruppen geraten. Die Zahl der arbeitsbedingten Todesfälle ist umstritten.
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Die Fifa bestätigte den Tod des Mannes.

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