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Video Laschet zu Gast in Polen

NRW-Ministerpräsident und Kanzlerkandidat der Union Armin Laschet war am Sonntag in Polen zu Gast, um sich unter anderem bei der Feuerwehr für ihre Hilfe bei der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen zu bedanken. Zu Beginn seines zweitägigen Polen-Besuchs war er am Samstag bei der staatlichen Feuerwehr zu Gast. Deutschland sei plötzlich auf Hilfe angewiesen gewesen, sagte Laschet: "Und dass sich dann hier in Polen Feuerwehrleute auf den Weg gemacht haben, mit Gerät geholfen haben in Nordrhein-Westfalen in den Gebieten mit der höchsten Betroffenheit, zu helfen. Das hat uns sehr bewegt." Die polnische Regierung hatte vor wenigen Tagen mehrere voll beladene Lastwagen nach Nordrhein-Westfalen geschickt, die mehr als 150 Bautrockner an Bord hatten, mit denen die Feuchtigkeit aus Wänden und Kellern gezogen werden kann. Die Geräte sind in den Hochwassergebieten zur Mangelware geworden. Später nahm der CDU-Chef an den Gedenkfeierlichkeiten anlässlich des 77. Jahrestags des Warschauer Aufstandes teil. Dies sei der eigentliche Grund seiner Reise gewesen, sagte Laschet: "An diesem ersten August 1944 haben sich mutige Frauen und Männer der Nazi-Barbarei und der Besetzung entgegengestellt. Dieses kleine Denkmal erinnert daran, dass viele Familien in Polen bis heute die Erinnerungen wach halten." In einer Schweigeminute wurde derer gedacht, die im Widerstand gegen das Nazi-Regime gefallen waren. Die Gedenkzeremonie fand bei der Gedenkstätte des kleinen Aufständischen vor der Stadtmauer der Warschauer Altstadt statt, die an die vielen Kinder erinnert, die sich gegen die Nazi-Soldaten gewehrt hatten.
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NRW-Ministerpräsident und Kanzlerkandidat der Union Armin Laschet war am Wochenende in Polen zu Gast, um sich für die Hilfe während der Fluten zu bedanken und um des Warschauer Aufstandes zu gedenken.

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