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Video Nach Unfall in Mexiko: mehr als 30 Migranten auf Ladefläche entdeckt

Ein Unfall auf der Straße in Richtung Norden brachte es zu Tage: Auf der Ladefläche eines LKW hat die mexikanische Polizei im Osten des Landes 38 Migranten und Migrantinnen entdeckt, unter ihnen acht Minderjährige. Juan Armando Perez aus Guatemala berichtet: "Wir haben etwa zehn Stunden auf der Ladefläche verbracht. Wir sind gestern nachts losgefahren und sind bis hierher gekommen, ohne wirklich atmen zu können. Wie man da leidet. Kinder haben geweint und sie wollen nicht, dass wir weinen. " Sie, das meint wohl die Schlepper, die für Geld versprechen, die Migranten über die Grenze zu bringen. Auch William Gonzales stammt aus Guatemala. Er habe umgerechnet rund 1700 US-Dollar bezahlt, um an Bord gehen zu dürfen. Ihm sei bewusst, dass er bei einem schlimmeren Unfall sein Leben hätte verlieren können. Der Lastwagen war im Bundesstaat Veracruz in eine Leitplanke gefahren. Nach Angaben der Polizei erlitten einige der Männer, Frauen und Kinder leichte Verletzungen. Die illegal Reisenden seien in Gewahrsam genomen und befragt worden. Den Angaben zufolge soll der Fahrer des LKW geflohen sein. Immer wieder versuchen Migranten aus Zentralamerika, in letzter Zeit vermehrt aus Haiti, in die USA zu gelangen. Sowohl die US-Behörden als auch die Mexikos haben erklärt, den anhaltenden Strom illegal Einwandernder unterbinden zu wollen. Die Menschen fliehen vor Armut, Gewalt und vor den Folgen von Naturkatastrophen in ihren Heimatländern.
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Der Lastwagen war im Bundesstaat Veracruz in eine Leitplanke gefahren. Nach Angaben der Polizei erlitten einige der Männer, Frauen und Kinder leichte Verletzungen.

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