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Video Nach Wahlen in Italien: Europa erwartet schwierige Zusammenarbeit

STORY: Nach dem zu erwartenden Wahlsieg eines Rechtsbündnisses unter Giorgia Meloni in Italien stellt sich die Opposition bereits auf harte Zeiten ein. Das sagte der Vorsitzende der Demokratischen Partei, Enrico Letta: „Wir werden harte Opposition machen, ohne Kompromisse. Wir werden all unsere Kraft hineingeben. Dazu sind wir sehr gut aufgestellt. Wir haben es schon einmal gemacht und jetzt machen wir es wieder.“ Zusammen mit der rechten Lega des ehemaligen Innenministers Matteo Salvini und der Forza Italia von Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi kommen die Fratelli von Meloni auf eine komfortable Mehrheit. Auch aus der EU kamen bereits erste kritische Stimmen. Die Vizepräsidentin des Europaparlaments, Katarina Barley, rechnet mit einer Abkühlung der Beziehungen zwischen Rom und Brüssel. Die FDP-Europapolitikerin Nicole Westig warnte vor negativen Folgen für die Grundrechte. Sie sehe in der Außen- und Europapolitik zwar keinen Grund für "Alarmismus", bei Frauen- oder Minderheitenrechten müsse man aber genau hinschauen, was die neue Regierung in Rom plane. An den Finanzmärkten war der Wahlausgang mit Spannung erwartet worden. Italien ist nach Griechenland das am stärksten verschuldete Euro-Land. Der Sieg der Postfaschisten machte vor allem Devisenanleger nervös. Der Euro fiel am Montag zunächst um 1,3 Prozent auf ein 20-Jahres-Tief von 0,95 US-Dollar.
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Auch die Finanzmärkte schauten in Sorge auf Italien. Der Euro gab um 1,3 Prozent nach.

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