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Video Scholz und Faeser verteidigten Reform von Einbürgerungsgesetz gegen Kritik

STORY: HINWEIS: Dieser Bericht wird ohne Sprechertext gesendet. O-Ton Olaf Scholz (SPD), Bundeskanzler: "Natürlich kann nicht jeder, der das möchte, zu uns kommen. Es gibt Grenzen der Aufnahmefähigkeit eines Landes, deren Überschreitung sowohl zulasten der Akzeptanz von Zuwanderung als auch des Erfolgs von Integration ginge. Die Realität unseres Landes sieht aber doch so aus: Wir haben derzeit über 45 Millionen Erwerbstätige in Deutschland. Das ist die höchste Zahl in der Geschichte unseres Landes. Das sind 45 Millionen, die Steuern zahlen, die dazu beitragen, dass unser Renten- oder unser Gesundheitssystem auch in Zukunft funktionieren. (Weißblitz) Hürden und Verzögerungen auf dem Weg in den Arbeitsmarkt wegzuräumen, ist daher gut für unser Land und gut für diejenigen, die hier leben und arbeiten möchten. Viele tun das seit vielen Jahren, manche seit Jahrzehnten. Neun Millionen Bürgerinnen und Bürger leben und arbeiten in unserem Land, ohne dass sie die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen." O-Ton Nancy Faeser (SPD), Bundesinnenministerin: "Wir sind ein starkes Einwanderungsland. Und das muss jetzt auch rechtlich endlich nachvollzogen werden. Das ist erst mal das, was über allem bei mir, meiner Motivation steht, dass wir sagen, es kann ja nicht sein, dass wir ein solch tolles Einwanderungsland sind, aber gar nicht nachvollziehen, dass Menschen gar nicht die Chance haben, die deutsche Staatsbürgerschaft hier zu erlangen, weil es möglicherweise eine, ja, Nichtvereinbarkeit gibt mit der doppelten Staatsbürgerschaft. Und der Bundeskanzler hat es gerade gesagt: Es sind 40 Prozent, 60 Prozent haben schon doppelte Staatsangehörigkeit und ich empfinde das als große Ungerechtigkeit für die anderen 40 Prozent, dass das nicht gehen soll."
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Bundeskanzler Olaf Scholz und Bundesinnenministerin Nancy Faeser haben die geplante Reform des Einbürgerungsgesetzes gegen Kritik verteidigt. Entsprechend äußerten sich die SPD-Politiker am Montag in Berlin.

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