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Video Streik der Lkw-Fahrer in Südkorea beendet

STORY: In dem für die globalen Lieferketten wichtigen Südkorea wird ein landesweiter Streik der Lkw-Fahrer nach mehr als zwei Wochen beendet. 62 Prozent ihrer Mitglieder stimmten für ein Ende des Arbeitskampfes, wie die Gewerkschaft CTSU am Freitag mitteilte. Mit dem am 24. November begonnen Streik sollte unter anderem eine Verlängerung der Mindestlohngarantie durchgesetzt werden. Die landesweite Aktion war bereits die zweite in weniger als sechs Monaten. Allerdings zeigte sich dieses führende Gewerkschaftsmitglied eher unzufrieden mit dem Ende des Arbeitskampfes. Kim Jae-Min, Lkw-Fahrer: "Schauen Sie sich das Rückgrat unserer Gewerkschaftsmitglieder dort doch mal an. Ich kann nicht aufhören, zu weinen. Als führendes Mitglied der Gewerkschaft frage ich mich, was es gebracht haben soll, dieser Gewerkschaft beigetreten zu sein." Die südkoreanische Regierung hatte zuvor die streikenden Lkw-Fahrer der Zementindustrie zur Wiederaufnahme ihrer Arbeit gezwungen. Es war das erste Mal in der Geschichte des Landes, dass sie ein Streik-Ende diktiert hat. Die entsprechende Anordnung sei notwendig gewesen, da den Baustellen im ganzen Land das Material auszugehen drohte, hieß es zur Begründung. Bereits im Juni verzögerte ein achttägiger Streik der Lkw-Fahrer den Transport von Gütern für die viertgrößte Volkswirtschaft Asiens. Dadurch wurden Produktionsausfälle von geschätzt mehr als 1,2 Milliarden Dollar verursacht.
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Die südkoreanische Regierung hatte zuvor die streikenden Lkw-Fahrer der Zementindustrie zur Wiederaufnahme ihrer Arbeit gezwungen. Es war das erste Mal in der Geschichte des Landes, dass sie ein Streik-Ende diktiert hat.

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