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Video Südafrika-Variante in Deutschland angekommen

Die neue Südafrika-Variante Omikron des Coronavirus hat Deutschland erreicht. In Bayern wurden zwei Verdachtsfälle der besorgniserregenden Mutation bestätigt. Es handele sich dabei um zwei Personen, die noch vor der Ausweisung Südafrikas als Virusvariantengebiet über den Flughafen München am 24. November eingereist seien, teilte das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege am Samstagabend mit. Die Personen befänden nach einem positiven PCR-Test in häuslicher Isolation. Auch in Hessen gibt es einen Verdachtsfall. Die EU will den Flugverkehr mit Südafrika einstellen. Die Bewertung als Virusvariantengebiet in Deutschland hat zur Folge, dass alle Reiserückkehrer in eine 14-tägige Quarantäne müssen. Die Neueinstufung ist in der Nacht zum Sonntag in Kraft getreten. Am Flughafen Frankfurt landete am späten Samstagabend noch eine Maschine aus Johannesburg. Die Passagiere durften den Flughafen nach den regulären Kontrollen verlassen und wurden gebeten, sich in Isolation zu begeben. O-TON J. RATSCHENKO, PASSAGIER AUS JOHANNESBURG "Die Quarantäne wird empfohlen, wurde uns gesagt, so. Also empfohlen ist für mich dann nicht, heißt für mich nicht unbedingt zwingend nötig, also werde ich das auch nicht machen. Wir sind alle geimpft und wir sind getestet." O-TON MARKUS THUL, PASSAGIER AUS JOHANNESBURG "Die Stimmung in Johannesburg war natürlich ein bisschen, wie soll ich sagen, angespannt. Die Organisation vor Ort war recht schlecht, muss aber dazu sagen, dass die Crew im Flieger selber einen sehr guten Job gemacht hat und ein sehr gutes Krisenmanagement gezeigt hat." REPORTERIN FRAGT: "Machen Sie sich denn Sorgen?" O-TON CHRISTIAN GÜTHLEIN, PASSAGIER AUS JOHANNESBURG "Nein, wir sind getestet und geimpft, haben in Südafrika noch mal einen Test gemacht. Alles sauber. Und jetzt ins Hotel!" Wissenschaftler befürchten bei der Omikron-Variante ein erhöhtes Ansteckungsrisiko und eine verringerte Wirksamkeit herkömmlicher Impfungen. Bis diesbezüglich jedoch Klarheit besteht, dürften Wochen vergehen.
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Es handele sich dabei um zwei Personen, die noch vor der Ausweisung Südafrikas als Virusvariantengebiet über den Flughafen München eingereist seien, teilte das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege mit.

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