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Neue Corona-Reiseregeln Regierung stuft Großbritannien, Portugal und andere Virusvariantengebiete herunter

Menschen warten am Flughafen
Urlauber stehen Schlange am Flughafen in Lissabon, um rechtzeitig nach Hause zu kommen, bevor die neuen Quarantäneregeln greifen
© Paulo Mumia / DPA
Portugal, Großbritannien und andere Länder gelten ab Mittwoch nicht mehr als Virusvariantengebiet. Damit entfällt die strenge Quarantäne-Pflicht, wie das Robert-Koch-Institut mitteilte.

Die Bundesregierung hat mehrere Virusvariantengebiete heruntergestuft und zu Hochinzidenzgebieten erklärt. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montagabend mitteilte, gelten Portugal, Großbritannien und Nordirland, Russland sowie Indien und Nepal ab Mittwoch nicht mehr als Virusvariantengebiet. Für Reiserückkehrer aus diesen Gebieten gilt dann keine strenge Quarantäne-Pflicht mehr.

Portugal, Großbritannien und Russland galten erst seit vergangenem Mittwoch wegen der Ausbreitung der Delta-Variante als Virusvariantengebiete. Damit gelten für Heimkehrer strenge Beschränkungen. Rückkehrer müssen auf jeden Fall für 14 Tage in Quarantäne, auch wenn sie geimpft oder genesen sind. Sie können sich auch nicht freitesten.

Besonders mit Blick auf das EU-Land Portugal hatte die EU-Kommission in Brüssel daran Kritik geäußert. Bereits am Donnerstag deutete Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) an, dass die Einstufung als Virusvariantengebiet wieder rückgängig gemacht werden könnte. Er begründete dies mit der erwiesenen Wirksamkeit einer doppelten Corona-Impfungen gegen die Delta-Variante.

In der Zwischenzeit hat sich die Delta-Variante in Deutschland ohnehin ausgebreitet. Seit vergangener Wocher geht das RKI davon aus, dass die Mehrheit der Neuansteckungen auf diese Mutante zurückgehen.

les DPA

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