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Video Testpflicht für ungeimpfte Reiserückkehrer

Die Bundesregierung hat sich auf die Einführung einer allgemeinen Testpflicht für Reiserückkehrer geeinigt. Die Verordnung soll am Freitag vom Bundeskabinett beschlossen werden und ab Sonntag gelten. Der Entwurf des Bundesgesundheitsministeriums sieht vor, dass alle Menschen, die nach Deutschland einreisen, einen Nachweis erbringen müssen, dass sie entweder negativ getestet oder genesen oder geimpft sind. Das gilt immer, egal von wo und auf welchem Weg die Menschen nach Deutschland einreisen. Das bedeutet, dass bereits im Urlaubsland getestet und Tests auch selbst bezahlt werden müssen. Künftig soll es zwei Arten von Risikogebieten geben: Hochrisikogebiete und Virusvariantengebiete. Bei Virusvariantengebieten, also Regionen, in denen eine Mutation des Coronavirus auftritt, die nicht oder noch nicht in Deutschland vorkommt, kann die 14-tägige Quarantäne nicht durch einen negativen PCR-Test verkürzt werden. Außerdem müssen alle Personen über sechs Jahre, die aus solchen Varianten-Gebieten nach Deutschland zurückkehren, bei der Einreise ein negatives Testergebnis vorweisen. Bei Hochrisikogebieten hingegen, also Gebieten mit einer Inzidenz von deutlich über 100, brauchen Genesene und Geimpfte keinen extra PCR- oder Antigen-Schnelltest. Ausnahmen soll es für Grenzgänger und -Pendler geben. Die Kontrollen sollen von der Bundespolizei organisiert werden, dabei wird es voraussichtlich nur Stichproben geben können.
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Die Kontrollen sollen von der Bundespolizei organisiert werden, dabei wird es voraussichtlich nur Stichproben geben können.

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