VG-Wort Pixel

Video Uniper stellt sich auf Milliarden-Verluste bis September ein

STORY: (Hinweis: Dieser Beitrag ist ohne Sprechertext.) Uniper-Chef Klaus-Dieter Maubach am Freitag in Düsseldorf: "Zunächst einmal ist es so, dass wir seit Mitte Juni und fortgesetzt, jedenfalls bis Ende August und vielleicht sogar bis Ende September diese Verluste werden selbst tragen müssen. Und dann reden wir von einer Größenordnung von insgesamt 7 Milliarden Euro. Danach soll es einen Mechanismus geben. Der Bundeskanzler hat in seinem Statement genau das gesagt, was Sie auch ausgeführt haben, es soll eine Erhöhung geben für die Kunden in der Größenordnung von 20 Euro die Megawattstunde. Das ist eine substanzielle Preiserhöhung, die dann auf die Kunden zukommen würde, wenn es denn so käme. Aber es ist im Lichte der gesamten Energie-Preiserhöhungen, die wir sehen, auch im Gasmarkt übrigens noch der kleinere Teil. Also wir müssen uns dauerhaft auf höhere Energiepreise in dieser Situation leider einstellen." // "Ja, ich bin erleichtert, ich bin erleichtert. Man will als Unternehmen nicht in diese Situation kommen, beim Staat anzuklopfen. Wir reden am Ende des Tages über das Geld der Steuerzahler. Hier kommt Geld der Steuerzahler zu Hilfe einem Unternehmen. Das ist ja nicht, dass wie eine Marktwirtschaft gebaut ist. Insofern bin ich erleichtert, dass es gelungen ist und dankbar, dass die Bundesregierung uns hier zur Seite springt."
Mehr
Der angeschlagene Versorger Uniper erwartet bis zum September hohe Verluste aufgrund der gedrosselten Gas-Lieferungen aus Russland. Vom 14. Juni bis zum 30. September werde sich der wirtschaftliche Verlust voraussichtlich auf 6,2 Milliarden Euro belaufen, sagte Uniper-Chef Klaus-Dieter Maubach am Freitag in Düsseldorf.

Mehr zum Thema

Newsticker