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Video Zählen auf deutsch: Düsseldorfer Schule nimmt Kinder aus der Ukraine auf

STORY: Besuch in einer Grundschule in Düsseldorf am Freitag. Unter den Schülerinnen und Schülern sind seit kurzem Mädchen und Jungen aus der Ukraine. Hinter ihnen liegt die Flucht vor dem Angriffskrieg des russischen Militärs. Die Integration laufe gut, so die Schule. An der Seite der mittlerweile 21 Kinder stehen eine über das Jobcenter vermittelte ehemalige Dozentin aus der Ukraine, die bereits seit zwei Jahren in Deutschland lebt und eine russischsprachige Lehrerin und "Das ist super wichtig. Ich finde es total schön, dass sie so schnell wieder ein ganz normales Leben haben können. Das finde ich total schön. Sie können diese fröhlichen Gesichter angucken. Sollten die im Krieg bleiben? Ich glaube nicht", so die Lehrerin Aleksandra Artemova, die auch ukrainisch spricht. Die Sprachkenntnisse der Kolleginnen seien in dieser Situation Gold wert, so Schuldirektor Kornelius Knettel. Er berichtet von der Ankunft der Kinder: "Die Mütter, die mit ihren Kindern hierhin gekommen sind, sind unfassbar dankbar und drücken das auch aus. Das hat man am Montag schon gemerkt als wir hier Begrüßung gemacht haben. Es war ein sehr beklemmendes Gefühl auch für mich. Die Kinder, wenn man die draußen auf dem Schulhof dann sieht, ja, sie vergessen einfach auch, man merkt, dass sie Freunde haben und das ist auch das, was wir wollten. Die Schulgemeinschaft ist er begeistert von diesem Engagement, was wir hier als Schule leisten. Ich werde von Eltern angesprochen und gelobt. Ja, die finden das sehr, sehr gut." Noch finde aber keine Beschulung statt. "Es waren 18 Kinder am Montag da, heute sind wir mit 21 Kindern hier. Und es ist erstmal wirklich nur eine Betreuung. Wir können jetzt noch nicht von Beschulung sprechen, weil wir diese Woche natürlich erst mal abwarten wollten, wieviele Kinder wirklich kommen. Die sind aus dem ganzen Stadtgebiet zu uns gekommen und jetzt geht es darum, dass wir entscheiden müssen, wo wir die Kinder beschulen, welche Kinder wir beschulen können und welche Kinder woanders beschult werden müssen." Die Kinder und ihre Mütter hier in Düsseldorf gehören zu den laut Bundesinnenministerium mindestens 197.000 Geflüchteten aus der Ukraine, die bisher in Deutschland angekommen sind.
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Eine ehemalige Dozentin aus der Ukraine und eine Lehrerin, die russisch und ukrainisch spricht, stehen den mittlerweile 21 Grundschülerinnen und Grundschülern zur Seite. Der Schulleiter zieht eine positive Bilanz der ersten Tage.

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