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Video Zehntausende in Rom gegen Rechtsextremismus auf der Straße

Am Samstag haben Zehntausende an einer Demonstration gegen Rechtsextremismus in Rom teilgenommen und ein Verbot der rechtsextremen Partei Forza Nuova gefordert. Organisiert wurde die Massenveranstaltung von großen Gewerkschaftsbünden. Eine Woche zuvor war es am Rande von Protesten gegen die verschärften Corona-Schutzmaßnahmen zu einem Angriff auf den Sitz der Gewerkschaft CGIL in Rom gekommen. Mitglieder der rechtsradikalen Partei Forza Nuova waren daran beteiltigt gewesen. Die Polizei nahm mehrere Mitglieder der rechtsextremen Partei fest, darunter führende Parteivertreter. Pierpaolo Bombardieri, Generalsekretär der italienischen Gewerkschaft UIL am Samstag in Rom: "Auf diesem Platz gibt es den neuen Widerstand, auf diesem Platz sagen wir, dass Italien ein antifaschistisches Land ist. Die Gewerkschaften, CGIL, CISL und UIL, sind antifaschistische Organisationen. In unseren Zentralen, an unseren Orten der Demokratie, ist weder Platz für faschistische Aktivisten noch für Gewalttäter. Bleibt weg von unseren Hauptsitzen! Bleibt weg von den Plätzen!" Die Demonstration am Samstag stand unter dem Motto: „Nie mehr Faschismus: für Arbeit, Mitbestimmung und Demokratie“. Im Rahmen der Kundgebung wurde außerdem einer Razzia durch die Nazis vor 78 Jahren in Rom gedacht, in deren Folge mehr als 1.000 Juden in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert wurden.
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Die großen Gewerkschaftsbünde fordern ein Verbot der rechtsextremen Partei Forza Nuova.

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