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Fischsterben in Australien Politiker übergibt sich von Fischgestank – doch dieses virale Video hat einen ernsten Hintergrund

Sehen Sie im Video: Politiker übergibt sich von Fischgestank – doch dieses virale Video hat einen ernsten Hintergrund.




Dieses Video nimmt eine unerwartete Wendung. Politiker Jeremy Buckingham hält einen toten Fisch in der Hand. Doch der Gestank des Tieres ist so groß, dass er sich übergeben muss.
"Entschuldigung, ich brauche eine Pause!"
Um dem Gestank zu entkommen, flieht Buckingham – und springt kurz darauf sogar in den Fluss. Auf Twitter sagt er zu dem Vorfall:
"Ich konnte das Video nicht beenden, weil ich von dem Geruch würgen musste. Es war eine der ekelhaftesten Erfahrungen meines Lebens. Ich habe mich so krank gefühlt, dass ich panisch wurde und in den Fluss geflüchtet bin – so schlimm ist es." – Jeremy Buckingham
Doch was wie ein lustiger Internet-Clip wirkt, hat einen ernsten Hintergrund. Im "Darling River" im australischen Menindee kommen mehr als eine Million Fische durch Algen ums Leben. Anwohner machen die Regierung für das gewaltige Fisch-Sterben verantwortlich. Es sei zu viel Wasser in Bewässerungsanlagen umgeleitet worden. Die Regierung hingegen führt die Wasserknappheit auf eine Dürre zurück. Der parteilose Buckingham stellt sich auf die Seite der Anwohner. Auch wenn der Videodreh nicht wie geplant läuft, hat der Politiker einiges erreicht: Die dramatischen Bilder des Fisch-Sterbens gehen nun um die Welt.
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Eigentlich will Jeremy Buckingham über ein ernstes Thema sprechen – das Fischsterben im australischen "Darling River". Doch dann geht alles schief. Der parteilose Politiker muss sich übergeben. Und verbreitet so seine Botschaft an viele Menschen.

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