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Relikt einer ausgestorbenen Zivilisation? Archäologe entdeckt riesigen 30-Tonnen-Steinball

Der Fund eines riesigen Steins gibt Rätsel auf: Der Archäologe Semir Osmanagic entdeckte den Stein vor wenigen Tagen in einem Wald nahe der Stadt Zavidovici in Bosnien-Herzegowina. Laut Osmanagic könnte es die älteste von Menschen gemachte Kugel der Welt sein. 
 
Bislang konnte der Ball mit einem Radius von 1,2 – 1,5 Metern nicht geborgen werden und liegt noch immer halb begraben unter der Erde. Schon jetzt ist aber klar: Er hat einen extrem hohen Eisenanteil und wiegt schätzungsweise mehr als 30 Tonnen.
 
Doch woher kommt dieser mysteriöse Ball?
 
Osmanagic meint, der Stein könne die Existenz einer fortgeschrittenen Zivilisation vor mehr als 1.500 Jahren beweisen. Andere Wissenschaftler vermuten, es könne eine „Konkretion" sein. Sie entsteht während der Ablagerung mineralischer Stoffe, oft an Fossilien, die dadurch besonders gut erhalten bleiben.
 
Der Archäologe – der als bosnischer Indiana Jones bekannt ist – sorgte bereits 2005 für Aufmerksamkeit und Spott, als er behauptete, dass im Visoko Tal in Bosnien antike Pyramiden zu finden sein. Seine Theorie stellte sich damals nach einer Ausgrabung als falsch heraus. 
 
Ob die Kugel nun von Menschenhand geschaffen wurde oder ein Naturphänomen ist: Sie bleibt ein interessantes Fundstück. 
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Der Fund bringt mehr Fragen als Antworten: Semir Osmanagic - bekannt als der bosnische "Indiana Jones" - entdeckte den Stein in einem Wald in Bosnien-Herzegowina. Laut Osmanagic könnte es die älteste von Menschen gemachte Kugel der Welt sein.

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