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Fragwürdiges Schwimmtraining Mutter greift nicht ein, als ihr Baby ins Wasser kippt

Ein Schockmoment für alle Eltern: die sechs Monate alte Josie kippt mit dem Kopf voran in einen Pool. Mutter Keri ist anwesend, doch greift sie nicht ein. Was zunächst verantwortungslos wirkt, hat einen traurigen Hintergrund. Keri und Roarke Morrison verloren 2013 bei einem Badeunfall ihren damals zweieinhalb jährigen Sohn Jake.
Die Eltern gründeten daraufhin die Stiftung „Live Like Jake“, die gegen den Ertrinkungstod von Kindern kämpfen soll. Mit ihrer Stiftung unterstützen sie die „Infant Swimming Resource“, kurz IRS. Bei diesem Programm sollen Babies lernen, sich mit dem Kopf nach oben über Wasser halten zu können. Das viel kritisierte Video zeigt genau diese Methode. Die kleine Josie hat bei dieser Übung bereits drei Wochen Training hinter sich. Hierzulande ist dieses Schwimmtraining kaum bekannt, Deutschland ist kein Partner der Live-Like-Jake-Stiftung. Besser sei es, so ein Sprecher der DLRG, ein Baby niemals unbeaufsichtigt in Wassernähe zu lassen.
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Josie ist erst sechs Monate alt und spielt in einem Pool. Dann kippt sie plötzlich ins Wasser, ohne das ihre Mutter Anstalten macht, ihr Kind zu retten. Das Video eines sehr speziellen Schwimmtrainings sorgt im Netz für Empörung.

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