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Test Apple Watch Series 4: Schwimmen mit der Apple Watch – das taugt die smarte Uhr im Wasser

Bahnen zählen ade: Die Apple Watch Series 4 soll auch Schwimmer glücklich machen. Was taugt die Uhr beim Schwimmtraining im Chlor- und Salzwasser? Wir haben es getestet.

Apple Watch

stern-Redakteur Jens Maier beim Test der Apple-Watch

Hauptsache das Hotel hat einen großen Pool. So lautete die Devise in meinem letzten Urlaub. Mein Ziel: jeden Morgen vorm Frühstück mindestens 1000 Meter Bahnenschwimmen. Mit im Gepäck: meine neue Apple Watch.

Die Gold farbene Apple Watch Series 4 Cellular mit blauem Sportarmband (Neupreis 529 Euro) musste Chlor, Salzwasser, Sand und Wellen standhalten. Egal ob im Atlantik oder im Hotelpool - die Uhr blieb dran. Entgegen der Empfehlung des Herstellers auch beim Duschen mit Shampoo und Duschgel. Hält die Uhr dicht? Und wie gut funktionieren die Sportapps im Wasser? Hier der Test.

+++ Lesen Sie hier unseren ausführlichen Test zur Apple Watch Series 4 +++

Schwimmen im Außen-Pool

Bahnen zählen ist eine nervige Angelegenheit. Die Apple Watch nimmt Schwimmern diese Arbeit ab. Mit einem Klick auf das Sportsymbol geht es los. Ich wähle "Beckenschwimmen" aus und muss dann die Länge des Pools angeben, zum Beispiel 25 Meter. Das ist wichtig, um die Entfernung korrekt zu messen. Anschließend kann ein Trainingsziel eingegeben werden: Distanz, Kalorien oder Zeit. Ich wähle 1000 Meter.

Bei Beginn des Trainings stellt sich die Uhr automatisch in den Wassermodus, ist somit vor versehentlichen Eingaben durch Wasserspritzer geschützt. Das Bahnenzählen klappt hervorragend. Auch wenn die Watch manchmal eine Runde hinterher hinkt: Am Ende stimmt die Anzahl der Bahnen. Anzahl der Züge, Pace und Herzfrequenz misst die Uhr ebenfalls, zeichnet dazu auch Ort und Temperatur auf. Leider fehlt die Wassertemperatur,  da die Watch selbst kein eigenes Thermometer mitbringt, sondern die Daten aus der Wetter-App zieht. Die kennt meine Pool-Temperatur allerdings nicht.

Die Aufzeichnungen lassen sich mit jedem anderen Apple-Gerät überprüfen. Somit kann der Trainingserfolg gemessen und ausgewertet werden. Für meine Hobby-Schwimmerei ist das mehr als genug. Cool.

Apple Watch

Schummeln bei den Schwimmpausen ausgeschlossen: Die Apple Watch zeichnet in automatischen Sets alle wichtigen Daten auf. So sieht die Auswertung in iOS auf dem iPhone aus.

Schwimmen im Innen-Pool

Auch im Hallenbad klappt das Aufzeichnen der Bahnen problemlos – selbst wenn kein GPS zur Verfügung steht. Grund: Die Messung funktioniert bei der Apple Watch über einen Beschleunigungssensor. Dadurch erkennt die Uhr sogar die Schwimmart, kann Brust- Kraul- oder Rückenschwimmen unterscheiden und listet die Rundenzeiten einzeln auf – das klappt übrigens drinnen wie draußen. Einzig die Überprüfung der Daten im Wasser ist nervig, was vor allem beim Intervallschwimmen mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten stört. Wer zur vollen Sekunde startet und dann mitrechnet, weiß den Zirka-Wert. Schwimmpausen kann die Uhr zwar separat ausweisen, zeigt diese aber erst hinterher in der Trainingsübersicht auf dem Handy an. Beim Beenden der Schwimmeinheit muss die "Digital Crown", das Rädchen an der Uhr, zum Entsperren des Bildschirms gedreht werden. Mit einem lauten Summen aus dem Lautsprecher wird dann Restwasser aus dem Lautsprecher der Uhr gepustet.

Schwimmen im Meer

Auch im Meer enttäuscht die Apple Watch nicht. In der Auswahl gibt es dazu eine extra Kategorie: "Freiwasserschwimmen." Die Aufzeichnungsfunktionen klappen auch hier hervorragend. Wichtig: Salzwasser und Sand haben an meiner Uhr keinerlei Spuren hinterlassen. Um die Dichtigkeit zu erhalten, warnt der Hersteller jedoch vor Wasserskiausflügen und "Wasseraktivitäten mit hohen Geschwindigkeiten". Auch fürs Tauchen in tiefen Gewässern ist die Uhr nicht geeignet.

Das ist uns beim Schwimmen mit der Apple Watch Series 4 aufgefallen:

+ einfache Bedienung dank Apple Trainings-App

+ das Zählen der Bahnen klappt hervorragend

+ alle Daten werden automatisch aufs iPhone übertragen und lassen sich dort auswerten

+ Chlor- und Salzwasser haben im Testzeitraum von drei Monaten keine Spuren hinterlassen

+ die Uhr hält dicht

- Akkulaufzeit: Die Uhr muss über Nacht aufgeladen werden

- Export der Daten in andere Betriebssysteme schwierig

Fazit

Läufer wissen die Apple Watch schon lange zu schätzen. Die Series 4 zeigt ihre Stärken auch beim Schwimmen. Für Hobbyschwimmer wie mich ist sie die ideale Uhr, um Bewegungen und Trainings aufzuzeichnen. Das kann auch eine Garmin nicht besser. Die Apple Watch erweist sich als absolut robust (entgegen der Empfehlung des Herstellers auch gegen Duschgel) und zuverlässig. Schick ist sie allemal.

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mai
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.