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An den Niagarafällen Nationalpark-Chef will Absturz des Schiffswrack "Iron Scow" verhindern

Eine Touristenattraktion auf Abwegen: 101 Jahre lang liegt das Wrack des Lastkahns "Iron Scow" 600 Meter vor der Abbruchkante der Niagarafälle. Doch jetzt wurde das Schiff rund 50 Meter in Richtung Abgrund getrieben. Das bestätigt ein Vertreter des Niagara-Parks in Kanada. Die Ursache: starke Regenfälle und heftiger Wind in der Halloween-Nacht vom 31. Oktober auf den ersten November 2019. Durch ein Bootsunglück wird das Schiff zur Touristenattraktion. Der Lastkahn löste sich am 06. August 1918 von seinem Liegeplatz und trieb auf Rand des weltberühmten Wasserfalls zu. Zwei Männer an Bord öffneten geistesgegenwärtig die Bodenklappen. Flusswasser strömte in den Rumpf und das Schiff blieb an einer Felsengruppe hängen. So wurde es zu einem beliebten Fotomotiv für Touristen. Für den Fall, dass sich das Schiff noch weiter bewege, sind laut Angaben des Nationalparks weitere Sicherheitsmaßnahmen geplant. Um welche Maßnahmen es sich genau handelt, lässt Parkchef David Adames allerdings offen.
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Touristenattraktion auf Abwegen: Vertreter des Niagara-Parks in Kanada bestätigen, dass das Wrack "Iron Scow" sich von seiner bisherigen Position gelöst und sich in Richtung Abgrund bewegt hat.

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