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In letzter Sekunde Tierärzte retten Meeresschildkröte vorm Ersticken – Schuld sind Plastikabfälle im Ozean

Tierärzte stellen fest, dass eine der Schildkröten sich in Lebensgefahr befindet. Schuld ist der viele Müll im Meer.
Im Wasser treibende Plastiktüten zum Beispiel sehen Quallen so ähnlich, dass Schildkröten sie fressen. So auch in diesem Fall: Der Verzehr von Plastikabfällen führte zu einer Infektion und Blockade der Atemwege. In einer einstündigen Operation entfernen die Ärzte den verhärteten Schleim aus der Nase. Anschließend gehen sie sicher, dass sie nichts übersehen haben.  Drei Monate lang wird die Schildkröte mit Antibiotika wieder hochgepäppelt. Dann wird sie, gemeinsam mit ihrem Artgenossen, wieder in die Freiheit entlassen. 
Ohne das Eingreifen der Meeresschützer wäre sie entweder qualvoll an der Infektion verendet oder verhungert, da sie aufgrund der verstopften Atemwege nicht mehr tauchen – und somit Nahrung suchen - konnte. Kein Einzelfall. Laut der "Mundo Marino Foundation" haben 97 Prozent der zu ihnen gebrachten Tiere Plastikmüll im Körper. 
Ungeheure Zahlen, die das Ausmaß der vom Menschen gemachten Meeresverschmutzung deutlich machen.
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Zwei Schildkröten der Art "Unechte Karettschildkröte" verheddern sich in einem Fischernetz vor der Küste Argentiniens. Die Umweltschutzorganisation "Mundo Marino" nimmt die beiden auf, um sie zu untersuchen.

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