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Warten auf das Sommerhoch: Wo steckt bloß "Sabine"?

Wenn's ums Wetter geht, gehen den Deutschen die Scherze aus. Vom Frühling keine Spur, geschweige denn vom Sommer. Das nächste Schönwetterhoch trägt schon einen Namen, doch wann kommt es?

In Deutschland regiert beim Thema Wetter das Prinzip Hoffnung: Der Frühling ist abgeschrieben, die Erwartungen an den Sommer sind riesengroß. Es könne nur besser werden, meinen viele, die sich im Mai in den Herbst versetzt fühlten. Ein Spruch, der auf Facebook und auch bei Twitter kursiert, fasst das Elend zusammen: "Der kleine November möchte aus dem Mai abgeholt werden." Der Wonnemonat folgte auf den trübsten Winter seit Beginn der Aufzeichnungen vor über 60 Jahren, und er brachte nach einem extrem kalten März und einem durchwachsenen April mancherorts rekordverdächtige Regenmengen.

Der meteorologische Sommerbeginn am kommenden Samstag werde sich auch noch nicht nach Sommer anfühlen, sagen die Wetterexperten voraus. Stattdessen kommt neuer Regen, nachdem die Mitte Deutschlands am Dienstag bei Sonnenschein unter Zwischenhocheinfluss kam. "Zwischenbläue" nannte Uwe Kirsche, Pressesprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD), den kurzen Lichtblick am Himmel. Ein richtiges Hochdruckgebiet, das die Wende bringen könnte, ist nicht in Sicht. Immerhin steht sein Name schon fest. Im Alphabet ist das "S" dran, deshalb wird es "Sabine" heißen.

Eine Prognose für den ganzen Sommer sei völlig unmöglich, sagt Kirsche. Nach dem DWD-Jahreszeitentrend ist die Wahrscheinlichkeit für einen "kalten", "mittleren" oder "warmen" Sommer in etwa gleich. Alle drei Möglichkeiten liegen im Bereich der Zufallstrefferquote von 33 Prozent. "Eine stabile Urlaubsplanung ist damit zumindest für unsere Breiten nicht möglich", sagte Kirsche.

Das bislang letzte Hochdruckgebiet, das Deutschland für einige Tage Sonnenschein bescherte, war "Regine", das am 29. April auf den Wetterkarten auftauchte. Seitdem gab es nach Angaben des Meteorologischen Instituts der Berliner FU, das die Namen für Hochs und Tiefs vergibt, zehn Tiefdruckgebiete, das aktuelle heißt "Erdmann". Hoch "Sabine" lasse weiter auf sich warten, sagte FU-Meteorologe Jürgen Heise.

Vorerst dominieren weiter die Tiefdruckgebiete, die zwischen zwei weit entfernten Hochdruckgebieten im Osten und Westen reihenweise von Norden übers Land ziehen und Massen feucht-kalter Meeresluft abladen. "Deutschland ist die Kältetruhe Europas", sagte der DWD-Meteorologe Lars Kirchhübel.

So wenig Sonnenschein wie zuletzt 1970

Zu trüb, zu nass und zu kalt - der Frühling 2013 ist in Deutschland ins Wasser gefallen. "Der Eindruck täuscht nicht: Gefühlt und gemessen stimmen überein", sagte DWD-Sprecher Kirsche. Schon seit Jahresbeginn habe es extrem wenig Sonnenschein gegeben. Von Januar bis Mai zählten die Meteorologen nach eigenen Angaben rund 450 Sonnenstunden. Damit gehöre diese Periode zu den drei trübsten Einstiegen ins Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen vor mehr als 60 Jahren. Noch weniger Sonnenschein hatte es 1970 mit 444 Stunden in den ersten fünf Monaten gegeben, etwa genauso trüb wie 2013 war 1983.

Der Osten war dabei leicht begünstigt: Dort war der Mai vor dem Dauerregen der vergangenen Tage nach Auskunft der Meteorologen der Freien Universität (FU) zu warm und zu trocken.

brü/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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