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Wegen Verletzung religiöser Werte: Pakistan verbietet Kondom-TV-Spot

Kondomwerbung ja, aber nur wenn sie "anständig" ist - und bitte nicht während des Fastenmonats Ramadan: Die pakistanische Medienregulierungsbehörde hat den Werbespot eines Kondomherstellers verboten.

Die pakistanische Behörde zur Überwachung elektronischer Medien (Pemra) hat Fernsehsendern die Ausstrahlung eines Werbespots für Kondome untersagt. "Diese Werbung kann in Indien oder Europa laufen, aber besonders im heiligen Monat Ramadan nicht in Pakistan", sagte Pemra-Sprecher Fakhar Mughal. Der Spot nehme keinerlei Rücksicht auf die sozio-kulturellen oder religiösen Werte des mehrheitlich muslimischen Landes. Bei der Behörde seien Beschwerden eingegangen, der Spot sei nicht familientauglich. Nur "anständige" Werbung für Verhütungsmittel würde erlaubt.

In dem Spot heiratet ein einfacher Mann das pakistanische Model Mathira, die im ganzen Land bekannt ist. Auf die Frage eines Freundes, wie der Mann seine prominente Ehefrau denn glücklich mache, zeigt ihm dieser die Kondompackung eines ausländischen Herstellers.

Eingeschränkte Geburtenkontrolle

Das Model verteidigte den Werbespot gegenüber der pakistanischen Tageszeitung "The Express Tribune", er sei weder unmoralisch noch vulgär. Laut ihren Informationen würde der Spot in wenigen Tagen wieder zurück auf den Bildschirm kehren. Die Kondome werden von DKT International, einer US-amerikanischen Non-Profit-Organisation vermarktet, die sich Familienberatung und Aids-Prävention auf die Fahnen geschrieben hat.

In Pakistan leben 180 Millionen Menschen, jährlich wächst die Bevölkerung um zwei Prozent. Laut Angaben der Vereinten Nationen hat mindestens ein Drittel der pakistanischen Frauen keinen Zugang zu Verhütungsmitteln. Dies sei aber nur ein Grund, warum es Menschen in Pakistan nicht möglich sei, ihre Familienplanung selbst in die Hand zu nehmen. Auch Armut, sozialer Druck und Geschlechterdiskriminierung seien dafür verantwortlich.

juho/DPA / DPA
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(