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"Irene" wütet in der Karibik: Drei Tote nach Hurrikan

Mit bis zu 240 Stundenkilometern ist der Hurrikan "Irene" gestern über die Dominikanische Republik hinweggefegt und hat drei Menschen das Leben gekostet. Jetzt zieht er auf die Ostküste der USA zu, wo sich die Bewohner bereits für das Unwetter rüsten.

Der Hurrikan "Irene" hat in der Dominikanischen Republik mindestens drei Menschen das Leben gekostet. Es gebe zudem mehrere Vermisste, berichteten örtliche Medien am Donnerstag unter Berufung auf die Notfallzentrale CEO in der Hauptstadt Santo Domingo. Der Wirbelsturm habe das Land auf dem Weg in Richtung US-Küste zwar nicht direkt getroffen, aber heftige Regenfälle ausgelöst.

Fast 38 000 Menschen seien aus ihren Häusern in Sicherheit gebracht worden. Etwa 90 Gemeinden seien durch die Unwetter von der Außenwelt abgeschnitten. Nach Angaben von CEO-Chef Juan Manuel Méndez wurden etwa 2000 Häuser unter Wasser gesetzt, 16 weitere komplett zerstört.

In San Cristóbal, westlich von Santo Domingo, starb ein 40-Jähriger, als sein Haus wegen des Unwetters einstürzte. Zwei weitere Menschen, darunter eine Schwangere, wurden von den Wassermassen mitgerissen und ertranken, wie die Zeitung "El Nuevo Diario" in ihrer Online-Ausgabe berichtete. "Irene" war am Mittwoch zu einem Hurrikan der Kategorie 3 angewachsen und zog über die Bahamas auf die US-Küste zu.

Im Südosten der Bahamas habe der Wirbelsturm schwere Schäden angerichtet, berichtete der Nachrichtensender CNN. Mehrere Häuser seien zerstört worden. Auch sei in einigen Gegenden der Strom ausgefallen. Berichte über etwaige Verletzte lagen zunächst nicht vor. Nach Angaben des US-Hurrikanzentrums in Miami erreichten die Böen des Hurrikans Geschwindigkeiten von bis zu 240 Stundenkilometern.

roh/DPA / DPA