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Schiffsunglück: Adria-Fähre wird wegen Feuer evakuiert

Auf dem Weg nach Italien ist eine griechische Fähre in Brand geraten. Etwa 450 Menschen befanden sich an Bord, ein Drittel konnte sich bislang in Rettungsboote flüchten.

Die griechische Reederei ANEK Lines unterhält fünf eigene Fähren und hat zwei von Grimaldi Holding gechartert

Die griechische Reederei ANEK Lines unterhält fünf eigene Fähren und hat zwei von Grimaldi Holding gechartert

Auf einer Adria-Fähre mit 411 Passagieren und 56 Besatzungsmitgliedern an Bord ist am frühen Sonntagmorgen Feuer ausgebrochen. Etwa 150 Menschen hätten das Schiff der griechischen Linie ANEK verlassen können, berichteten griechische Medien. Gut 300 saßen zunächst auf der brennenden Fähre fest. Hohe Wellen und Wind bis Stärke 8 behinderten die Evakuierung. Der Sender Skai berichtete von Passagieren, die in Panik ins Wasser gesprungen seien - offizielle war zunächst jedoch nicht von Verletzten oder Vermissten die Rede.

Die "Norman Atlantic" sei vom griechischen Hafen Igoumenitsa nach Ancona in Italien unterwegs gewesen, als gegen drei Uhr nachts auf einem der Autodecks das Feuer ausgebrochen sei, hieß es. Der Brand habe sich schnell über das Schiff ausgebreitet. Das Schiff befinde sich etwa 44 Seemeilen nordwestlich von Korfu. Mehrere Schiffe eilten der Fähre zur Hilfe, schließlich nahmen Rettungsboote Passagiere auf.

Ein Passagier sagte dem Radiosender Skai via Handy, dass die Rettungsboote nicht ausreichten und das Personal mangelhaft ausgebildet sei. Ein anderer Passagier berichtete, es gebe ein großes Feuer mit starkem Rauch. Das Schiff habe Schlagseite, der Platz für die Überlebenden sei eng. "Die Leute sind verzweifelt und schreien" sagte ein weiterer Zeuge im Fernsehen.

Nach den Worten des griechischen Verteidigungsministers Nikos Dendias wird die Rettungsaktion von Italien aus koordiniert. Hubschrauber seien auf dem Weg, könnten aber nur unterstützen und keine Passagiere aufnehmen.

ono/DPA / DPA
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.