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Argentinien: Touristen finden 20 menschliche Skelette am Strand

Rätselraten in Argentinien. Zwei Touristen haben am Montag die Überreste von 20 Menschen auf der Halbinsel Valdés gefunden, teilweise in schwarzen Plastiktüten. Wer waren diese Toten?

Touristen finden 20 menschliche Skelette am Strand in Argentinien

In der südargentinischen Provinz Chubut stießen Touristen auf die menschlichen Überreste

Muscheln, Magellan-Pinguine, Seelöwen, Bernsteine oder Treibgut – die beiden Touristen hatten sicherlich so einiges erwartet am Strand der argentinischen Halbinsel Valdés. Mit Quads waren sie am Montag unterwegs gewesen, als sie eine gruselige Entdeckung machten: Halb vergraben und teilweise in schwarze Plastiktüten gehüllt lagen Schädel und Knochen von rund 20 Menschen im Sand, wie die argentinische Tageszeitung "La Nación" berichtet.

Auf Twitter verbreiteten sich die Funde rasant. Und Argentinien rätselte über den Ursprung der Knochen. Besonders die schwarzen Plastiksäcke, die in unmittelbarer Nähe zu den menschlichen Überresten gefunden wurden, ließen die Spekulationen hochkochen. Laut "El Clarín" vermuteten Menschenrechtsorganisationen der Region hinter den Funden die Überreste politischer Gefangener der letzten argentinischen Militärdiktatur. Unter der Führung von Jorge Rafael Videla verschwanden in den 70er-Jahren schätzungsweise 30.000 Menschen. Spätere Gerichtsverfahren gegen die verantwortlichen Militärs deckten eine erschreckende Praktik auf: Um seine Opfer loszuwerden, hatte das Videla-Regime seine Gefangenen teilweise betäubt und über dem Rio de la Plata oder dem offenen Meer aus dem Flugzeug gestoßen. Könnten diese Opfer nun also wieder am Strand der Valdés-Halbinsel aufgetaucht sein?

Argentinien rätselt

"Ist da was Wahres dran? Seit gestern zirkulieren diese Fotos von Funden auf der Halbinsel Valdes. Es sollen 20 menschliche Skelette sein. Gibt es irgendwelche Anzeigen?", versuchte die argentinische Nachrichtenseite "Zona Sur Noticias" über Twitter von der örtlichen Polizei in Erfahrung zu bringen.


Das "Centro Nacional Patagónico" (CENPAT) machte den Spekulationen nun ein Ende. Ja, es seien menschliche Knochen, erklärte das Forschungszentrum gegenüber der argentinischen Nachrichtenwebsite "El Chubut". Doch die Funde seien nicht neu. Vielmehr forsche das Zentrum seit einigen Jahren um die Knochen. Aus diesem Grund sei der Strand in diesem Bereich eigentlich auch für die Öffentlichkeit gesperrt, erklärt das Forschungsinstitut. Die Knochen seien nämlich schon mehr als 3000 Jahre alt. Die schwarzen Plastikfolien hätten die Gebeine vor Wind und Wetter schützen sollen, seien dann aber wohl vom Wind teilweise fortgeweht worden. Das Bestätigte am Dienstag auch die örtliche Polizei in einem Tweet. 

Es bereite ihnen große Sorge, so die Archäologen weiter, dass die Forschungsstätten zunehmend nicht mehr respektiert, teilweise sogar zerstört oder ausgeraubt würden. Man habe sogar schon Funde im Internet zum Verkauf angeboten gefunden.

tyr
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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