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Australien An Touristen-Hotspot: Ranger holen mehr als vier Meter langes Krokodil aus dem Wasser

Krokodil (Symbolbild)
Über vier Meter lang soll das Krokodil gewesen sein, das sich in ein Touristengebiet in Australien verirrt hatte (Symbolbild)
© Veni / Getty Images
Es sei das größte Tier, das in den letzten fünf Jahren im Flora River National Park im Norden Australiens gesichtet worden sei, sagten Ranger, nachdem sie das Krokodil aus dem Wasser geholt hatten.

Der Flora River Nature Park im Norden Australiens ist ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen, die sich hier am Fluss einen schönen Tag machen wollen. Doch im Wasser lauern auch Gefahren. So holten Ranger nun ein knapp viereinhalb Meter langes und 350 Kilogramm schweres Krokodil aus dem Wasser, das sich dorthin verirrt hatte.

Dem australischen Nachrichtendienst "ABC" sagten die Ranger, dies sei das größte Tier, das ihnen in den letzten fünf Jahren an dieser Stelle untergekommen sei. "Da, wo es war, laufen Touristen gern runter an den Fluss", so Senior Wildlife Ranger John Burke.

Es sei wichtig, dass sich Touristengruppen in der Gegend darüber im Klaren seien, dass man dort auf Krokodile treffen könne: "Nun wo es wärmer wird, werden die Krokodile aktiver. Sie bewegen sich jetzt auch in Richtung Paarungszeit, der Wasserstand der Flüsse sinkt ab und sie suchen nach paarungswilligen Artgenossen – besonders die großen männlichen Tiere."

"Ich würde ihm nicht beim Fischen begegnen wollen"

Das männliche Tier wurde zu einer Krokodilfarm gebracht, wo es für die Zucht genutzt werden soll: "Hoffentlich wird es da wie in einem kleinen Krokodil-Spa und er findet vielleicht sogar eine Freundin." Aber auch der Ranger hat den nötigen Respekt vor dem Tier: "Ich würde ihm nicht beim Fischen begegnen wollen."

Erst eine Woche zuvor hatten Ranger ein mehr als drei Meter langes Männchen aus dem benachbarten Katherine River geholt.

Alles in allem gebe es derzeit jedoch weniger Krokodile in der Gegend als noch vor einigen Jahren. Weil die Regenzeit in den letzten Jahren weniger feucht gewesen sei, würden sich die Tiere weniger bewegen und eher an ihren angestammten Plätzen bleiben. 

Vor drei Jahren hätten die Ranger noch etwa 23 Tiere aus den Flüssen geholt, in den letzten Jahren sei diese Zahl auf etwa fünf Krokodile pro Jahr gesunken.

Quelle: "ABC"

jgs

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