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Virales Foto: Baby gestillt: Polizistin wird von Minister höchstpersönlich befördert

Das Foto einer argentinischen Polizistin, wie sie ohne zu zögern ein fremdes Baby an die Brust nimmt und stillt, ging viral um die Welt. Nun wird sie für ihre Selbstlosigkeit befördert. Vom Minister höchstpersönlich.

Polizistin stillt Baby

Dieses Foto geht um die Welt: Eine Polizistin stillt ein Baby – es ist nicht ihr eigenes Kind

Action Press

Kürzlich ging ein Foto viral, das eine argentinische Polizistin zeigt, die ein Baby stillt. In Uniform, mitten auf dem Gang eines Krankenhauses. Das Besondere: Es war gar nicht ihr Kind. Es war komplett unterernährt und hörte nicht auf zu weinen. Sie tat damit etwas, dass nicht viele Frauen tun würden. Ihr Kollege hatte ein Foto der Aktion gemacht und mit einem kleinen Text auf Facebook geteilt. Unter das Bild schrieb er: „Ich möchte diese große Geste der Liebe, die du heute für dieses kleine Baby gemacht hast, das du nicht kennst, aber für das du nicht gezögert hast, dich wie eine Mutter zu benehmen, bekannt machen.“ Der Post hat seither mehr als 160.000 Reaktionen hervorgerufen und wurde überall auf der Welt von den Medien aufgegriffen. Sogar im argentinischen Fernsehen trat sie inzwischen auf. 

Quiero hacer público este gran gesto de amor que tuviste hoy con ese bebito, que sin conocerlo no dudaste y por un...

Gepostet von Marcos Heredia am Dienstag, 14. August 2018

Der rund sieben Monate alte Junge ist das jüngste von sechs Geschwistern. Die Kinder waren von Beamten in das Krankenhaus gebracht worden, nachdem sich die Eltern nicht mehr um sie gekümmert hatten.

Gutes Karma - Beamtin wird für ihre Fürsorge für das unterernährte Baby befördert

Wie die New York Times nun berichtet, wird die selbstlose Polizistin sogar von einem argentinischen Politiker belohnt. Der Sicherheitsminister Cristian Ritondo bekam Wind von der Sache und wollte die junge Beamtin belohnen. Also bat er sie zum Gespräch und ließ sie prompt zum "Sergeant" befördern. 

Der Minister verfasste außerdem einen Tweet mit einem Foto des Besuches von Celeste Ayala, so der Name der Ordnungshüterin. In dem Gespräch teilte er ihr ihre Beförderung mit und dankte ihr."Das ist die Polizei, auf die wir stolz sind, die Polizei, die wir wollen“, schrieb er auf Twitter. 

Schwimmendes Wundertier : Warum die Polizei von Minnesota Frauen von einem Einhorn retten muss


wlk
Themen in diesem Artikel
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?