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Vorfall in Bayern Ausgebüchster Bulle in Supermarkt erschossen

Bayern: Bulle in Supermarkt erschossen
Bayern: Vor dem Supermarkt in Eggenfelden wird das tote Tier per Kran auf einen Lastwagen gehoben
© Armin Weigel/DPA
In Bayern türmt ein wild gewordener Bulle nach einem Unfall von einem Viehtransporter und verletzt dabei noch einen Feuerwehrmann. Im Supermarkt findet die Flucht des Tieres schließlich ein jähes Ende.

Ein wild gewordener Bulle ist in Bayern von einem Viehtransporter in einen Supermarkt geflüchtet und dort erschossen worden. Das Tier sei am Montag nach einem Unfall in Eggenfelden von dem Anhänger getürmt und habe von den Einsatzkräften nicht eingefangen werden können, teilte die Polizei mit. Nachdem der Bulle einen Feuerwehrmann leicht verletzt hatte, stürmte er schnurstracks in den Supermarkt. Dieser wurde geräumt. Ein Polizist erschoss schließlich das Tier. Der Schaden in dem Supermarkt wurde auf etwa 10.000 Euro geschätzt.

Bei dem Unfall auf einer Bundesstraße war der Transporter aus zunächst ungeklärter Ursache umgekippt. Zehn Rinder flüchteten panisch von dem Anhänger. Neun Tiere konnten rasch eingefangen und in ein nahegelegenes, umzäuntes Grundstück getrieben werden. Der Bulle jedoch rannte einen Feuerwehrmann über den Haufen und verirrte sich schließlich in den Supermarkt. Eine Kassiererin und eine Feuerwehrfrau erlitten einen Schock. Ursprünglich war von zwei leicht verletzten Polizisten die Rede gewesen, das bestätigte sich aber nicht.

Bayern: Polizei erschießt noch ein zweites Rind

Ein zweites Rind, das bereits eingefangen war, musste die Polizei ebenfalls erschießen. Den genauen Grund dafür teilte die Polizei zunächst nicht mit. Die überlebenden Tiere wurden auf einen Transporter umgeladen und zu ihrem Besitzer gebracht.

tim DPA

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