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Bus verunglückt: Unfall in Argentinien: 43 Menschen sterben auf der "Todesstraße"

Ein Polizeibus ist auf einer Landstraße im Nordwesten Argentiniens von einer Brücke gestürzt. Mindestens 43 Menschen starben bei dem Unfall. Noch wird nach der Ursache gesucht - womöglich lag es am schlechten Zustand der Straße.

Sicherheitskräfte am Unglücksort: Der Bus landete in einem Flussbett

Sicherheitskräfte am Unglücksort: Der Bus landete in einem Flussbett

Die Tragödie ereignete sich im Nordwesten des Landes, in der Provinz Salta: In Argentinien ist ein Polizeibus verunglückt, mindestens 43 Menschen starben. Es handelt sich um Mitglieder des Grenzschutzes. Der Bus fiel am Montagmorgen (Ortszeit) von einer Brücke rund 20 Meter in die Tiefe und landete in einem trockenen Flussbett, wie die örtlichen Behörden mitteilten. Auf Fotos war zu sehen, wie das ramponierte Fahrzeug mit den Rädern nach oben auf dem steinigen Boden lag.

Die genaue Ursache ist noch unklar. Nach ersten Ermittlungen sei ein Vorderreifen des Busses geplatzt, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Die von dem Bus befahrene Landstraße ist in einem schlechten Zustand und hat zahlreiche Schlaglöcher. Sie ist wegen der häufigen Unfälle als "Todesstraße" bekannt.

Präsident Macri kondoliert per Twitter

Der vor wenigen Tagen vereidigte Staatschef Mauricio Macri kondolierte den Angehörigen der Toten über Twitter. "Das ganze argentinische Volk ist mit euch", schrieb er. Macri erklärte außerdem, der Unfall zeige die Notwendigkeit, die Straßen in Argentinien zu verbessern.

Die Straße, auf der der Bus fuhr, ist in einem schlechten Zustand.

Die Straße, auf der der Bus fuhr, ist in einem schlechten Zustand. Sie wird auch "Todesstraße" genannt


Laut dem Bürgermeister der Gemeinde Rosario de la Frontera, Gustavo Solis, handelt es sich bei den meisten Opfern um junge Männer. Sie stammten aus verschiedenen Landesteilen. Insgesamt transportierten drei Busse die Grenzschützer zum Einsatz in die Provinz Jujuy, an der Grenze zu Bolivien. Die Sicherheitsministerin Patricia Bullrich flog zum Unglücksort.

kis / DPA / AFP