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China: Zahl der Taifun-Toten steigt

Die Zahl der Toten durch den schweren Taifun "Saomai" in China ist auf 218 gestiegen. Damit hat sich die bisherige Opferzahl fast verdoppelt. Noch immer werden mehr als 100 Menschen vermisst.

Die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua gab an, dass bei der neuen Opferzahl von 218 Toten jetzt viele Fischer mitgerechnet worden seien, die mit ihren Schiffen auf dem Rückweg in einen sicheren Hafen durch den Supertaifun auf hoher See gekentert seien. Insgesamt wurden noch mehr als 100 Menschen vermisst.

Der schwerste Taifun seit einem halben Jahrhundert an der Küste Ostchinas hatte am Donnerstag und Freitag in den Provinzen Zhejiang, Fujian und Jiangxi schwere Zerstörungen angerichtet. Allein in Fujian sind 125 Menschen ums Leben gekommen. In der Nachbarprovinz Zhejiang sind bislang nur aus der Gegend von Wenzhou 81 Tote gemeldet worden, während Jiangxi von zwei Toten ausging.

Zehntausende sind obdachlos. 50.000 Häuser wurden zerstört. Vielerorts gab es Erdrutsche und Überschwemmungen. Für die Bergungsarbeiten sind 20.000 Soldaten mobilisiert worden.

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