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Tragödie auf Autobahn: Dänemark - und die Angst vor den Betonklotzwerfern

Ein Familientrip, der schrecklich endet: Auf einer dänischen Autobahn durchschlägt ein Betonklotz ein Autodach und tötet eine Frau aus NRW. Die Brücke, an der das Unglück passierte, ist berüchtigt.

Betonklotz

Unbekannt haben diesen Betonklotz auf eine Autobahn geworfen - eine Frau aus Deutschland kam dabei ums Leben

Eine Familie aus Nordrhein-Westfalen ist mit ihrem Auto auf einer dänischen Autobahn Richtung Deutschland unterwegs, wohl auf dem Rückweg aus dem Urlaub. Die Mutter hat sich hinter ihren Mann auf die Rückbank gesetzt - neben ihren fünfjährigen Sohn - und genau das wird ihr womöglich zum Verhängnis. Denn plötzlich kracht am Sonntag ein gewaltiger Betonklotz auf den Wagen der Familie, heruntergeworfen von einer Brücke. Der 30 Kilo schwere Brocken tötet die Mutter auf der Stelle. Ihr 36-jähriger Mann wird schwer verletzt, der kleine Junge steht unter Schock, bekommt wie durch ein Wunder aber nur ein paar Schrammen ab.

Wer macht so etwas? Das ist die Frage, die den entsetzten Anwohnern am Tag darauf durch den Kopf geht. "Ich finde das völlig verrückt. Wir können uns nie sicher fühlen, wenn wir unter der Brücke herfahren", sagt der Rentner Arne Mølborg, der seit 40 Jahren nur wenige Meter von der Autobahnbrücke auf der Insel Fünen entfernt wohnt, dem Fernsehsender TV2. Denn es ist nicht das erste Mal, das von der Brücke aus Autos mit schweren Gegenständen beworfen werden.


"Irgendwelche kranken Menschen"

Als der Däne Kenneth Faaborg Schrøder in der Nacht zum Donnerstag unter der Brücke herfährt, treffen Holzklötze seinen Wagen. "Da müssen irgendwelche kranken Menschen da draußen sein, die sich ein Vergnügen daraus machen, mit Steinen zu werfen", sagt Faaborg Schrøder. Anders als die Familie aus Recklinghausen ist er mit dem Schrecken davongekommen. Für die 33-jährige Mutter haben Anwohner Blumen auf die Brücke gelegt.

Die Ermittler untersuchen die Tat als vorsätzliche Tötung. "Wir sind überzeugt, dass jemand die Steine bewusst geworfen hat", sagt Michael Lichtenstein von der Polizei auf Fünen. "Das hier ist kein gewöhnlicher Jungenstreich." Vier Steine schleuderten die Unbekannten von der Brücke, drei verfehlten ihr Ziel. Von den Tätern keine Spur.

Bauunternehmen und Maurer sollen nun ihre Lager überprüfen, um herauszufinden, ob die Betonfliesen möglicherweise aus ihren Beständen stammen. Bis die Steinewerfer gefasst sind, zittern die Anwohner weiter. "Es dauert sicher eine Zeit, bis ich wieder ruhig unter einer Brücke fahre", sagt Faaborg Schrøder dem Sender TV2. 

Julia Wäschenbach, DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.