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Queens: Donald Trumps Elternhaus für zwei Millionen Dollar verkauft

Das Elternhaus von Donald Trump ist verkauft worden und hat dem Besitzer einen Spitzenpreis eingebracht. Bis er vier Jahre alt war, lebte der US-Präsident in dem Einfamilienhaus - das scheint einem Käufer mehrere Millionen Dollar wert zu sein. 

Donald Trumps Elternhaus steht im New Yorker Stadtteil Queens

Donald Trumps Elternhaus steht im New Yorker Stadtteil Queens

US-Präsident wuchs in einem Einfamilienhaus mit fünf Schlafzimmern auf. Das Gebäude kaufte ein Investor nach dem Wahlsieg des 70-Jährigen im November. Nun hat er es für 2,1 Millionen Dollar (rund zwei Millionen Euro) weiterverkauft. Nach Angaben der Immobilienfirma Paramount Realty konnte der Investor einen Profit von mehr als 50 Prozent erwirtschaften. 

Das Fachwerkhaus im Tudorstil steht in Queens, New York. Es wechselte bereits am vergangenen Donnerstag den Besitzer. "Dieses Gut ist so viel mehr als eine Immobilie, es ist das Elternhaus des 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten, und es ist ein Stück Geschichte", sagte Unternehmenssprecherin Misha Haghani. In dem Haus wohnten Trumps Eltern, als ihr Sohn 1946 geboren wurde. Der 45. war vier Jahre alt, als die Familie dann in ein stattlicheres Anwesen in derselben Nachbarschaft Jamaica Estates umzog.

Elternhaus Trumps sollte schon länger verkauft werden

"Es ist eine tolle Wohngegend", sagte Isaac Kestenberg der Deutschen Presse-Agentur im Januar, der acht Jahre in dem Haus lebte, bevor er es im Dezember verkaufte. Wegen der Trennung von seiner Frau und des Auszugs seiner Tochter sei das Haus für ihn allein zu groß.

Erst zwei Wochen nach seinem Einzug hatte Restaurant-Unternehmer Kestenberg von einer Nachbarin erfahren, dass Donald Trump, der zu dieser Zeit als Immobilien-Unternehmer bekannt war, einmal dort lebte. Eigentlich hatte Kestenberg es bereits im Oktober 2016 verkaufen wollen - am Tag der dritten und letzten TV-Debatte zwischen Trump und seiner demokratischen Gegnerin Hillary Clinton. Wegen des großen medialen Interesses verschob er den Verkauf aber bis nach der Wahl.

fri / DPA