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Im Südwesten Mexikos Schulkinder lernen Schießen – aus Angst vor dem blutigen Terror der Drogenkartelle

Sehen Sie im Video: Schulkinder in Mexiko lernen Schießen – aus Angst vor dem blutigen Terror der Drogenkartelle.




Angst herrscht im mexikanischen Bundesstaat Guerrero, der im Südwesten des Landes liegt. Angst vor den Drogenkartellen, die mit Morden die Bevölkerung terrorisieren. Daher haben sich die Bauern in der bergigen Region bereits seit Jahren bewaffnet. Doch nun wurde bekannt, dass selbst Schulkinder dort eine Ausbildung an Schusswaffen bekommen. Die Nachricht sorgte landesweit für Schlagzeilen. Dazu der Gouverneur des Bundesstaats Guerrero Hector Astudillo am Montag: "Sie bewaffnen die Kinder und sie werden dabei gefilmt. Ich denke, es ist ein heikles Thema. Und wir müssen erkennen, dass es ein Grundproblem gibt. Denn es gibt Tote auf beiden Seiten. Das haben wir festgestellt, nach den gewaltsamen und feigen Morden an Musikern, die wir untersucht haben. Ich denke, es gibt ein Problem, das bisher noch nicht angegangen wurde." Zehn Musiker wurden vor rund einem Jahr vermutlich von Kartellmitgliedern in einen Hinterhalt gelockt und getötet. Die Bevölkerung in der Region hat bewaffnete Milizen gegründet, weil sie den Polizeibehörden nicht traut. Sie werfen den Beamten Korruption und Verstrickungen mit den Drogenkartellen vor.
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Seit Jahren fürchten die Einwohner im mexikanischen Bundesstaat Guerrero die tödlichen Attacken der Drogenkartelle. Nun kommt ans Licht: Um sich im Ernstfall verteidigen zu können, lernen dort selbst die Schulkinder den Umgang mit Waffen.

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