HOME

Erdbebenserie in Italien: Die Zahl der Toten steigt auf 15

Keine Atempause für die Menschen in Norditalien: Zwei neue heftige Erdstöße haben mindestens 15 Menschen das Leben gekostet. Tausende mussten ihre Wohnungen verlassen.

Der Norden Italiens ist erneut von mehreren heftigen Erdbeben gepeinigt worden. Das erste Beben der Stärke 5,8 ereignete sich am Dienstagmorgen. Es hatte sein Zentrum nordöstlich von Parma. Nach einem leichteren Nachbeben am Vormittag gab es am Mittag erneut heftige Erdstöße der Stärke 5,6.

Zunächst war von neun Toten die Rede, im Laufe des Tages stieg die Zahl der von den Behörden gemeldeten Opfer auf 15 an. Nach einer vorläufigen Bilanz wurden etwa 200 Menschen verletzt.

Die Opferzahlen dürften nach Einschätzung der Polizei weiter steigen, da zahlreiche Menschen unter den Trümmern von Wohn- und Geschäftshäusern eingeschlossen waren. Das erste Beben überraschte auch viele seit dem letzten Beben obdachlose Italiener in Notunterkünften. Die zahlreichen Nachbeben versetzten die Menschen in Panik.

Monti verspricht unbürokratische Hilfe

"Die Situation ist sehr ernst, einige Menschen sind von den Trümmern verschüttet", sagte der Bürgermeister der Ortschaft San Felice sul Panaro einem örtlichen Fernsehsender. Die Häuser und Wohnungen von 8000 Menschen wurden ganz oder in Teilen zerstört. Sie kommen zu den 6000 Bewohner hinzu, die beim Beben vor gut eine Woche ihre Bleibe verloren hatten.

Ministerpräsident Mario Monti sicherte den Betroffenen schnelle und unbürokratische Hilfe zu. Der Staat werde alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, damit die Betroffenen wieder ein normales Leben führen könnten. Die Suche nach Verschütteten wurde durch den teilweisen Zusammenbruch des Mobilfunknetzes erschwert. Daher wisse die Polizei nicht, wie viele Menschen unter den Trümmern begraben sein, sagte ein Beamter in der Stadt Cavezzo.

Die Erdstöße seien bis nach Venedig und Mailand zu spüren gewesen, hieß es. Auch in Parma, Bologna und Florenz schreckte das Beben die Menschen auf, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa.

Der italienische Fußballverband hat wegen der neuerlichen Erdebeben sein für Dienstagabend geplantes EM-Testspiel in Parma gegen Luxemburg abgesagt.

Auch im Süden bebte die Erde

Erst am 20. Mai hatte ein Erdbeben ähnlicher Stärke Norditalien erschüttert. Damals starben sieben Menschen, etwa 50 wurden verletzt.

Am frühen Montagmorgen war zudem der Süden das Landes erschüttert worden - durch Erdstöße der Stärken 4,3 sowie 3,2. Betroffen war die Region zwischen Kalabrien und Basilikata. Die Bewohner der kalabresischen Gemeinden Castrovillari, Morano und Frascineto seien panisch auf die Straße gelaufen, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa. In Morano sei der Kirchturm beschädigt worden, Verletzte gab es nicht.

fw/mad/dho/DPA/Reuters/AFP / DPA / Reuters
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.