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Erdrutsch in Japan Mindestens 27 Tote in Hiroshima


Nach tagelangen heftigen Regenfällen sind bei einem Erdrutsch im Westen Japans nach jüngsten Angaben mindestens 27 Menschen ums Leben gekommen.

Nach tagelangen heftigen Regenfällen sind bei einem Erdrutsch im Westen Japans nach jüngsten Angaben mindestens 27 Menschen ums Leben gekommen. Wie der japanische Katastrophenschutz mitteilte, wurden zehn weitere Menschen vermisst, nachdem in der Nacht eine riesige Schlammlawine dutzende Häuser in der Stadt Hiroshima zerstört hatte. Unter den Toten sei auch ein 53-jähriger Helfer, der fünf Menschen befreit habe und dann bei einem neuen Erdrutsch selbst ums Leben gekommen sei.

Medien hatten zuvor über mindestens 18 Tote und 13 Vermisste berichtet. Auf Fernsehbildern waren verschüttete und überschwemmte Häuser zu sehen. Rettungskräfte kletterten auf Dächer und in die oberen Stockwerke, um Überlebende zu bergen.

Der Westen Japans ist seit Tagen von sintflutartigen Regenfällen betroffen. Der japanische Wetterdienst warnt vor weiteren Regenfällen und neuen Erdrutschen.

yps/AFP AFP

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