HOME

Gnadenloser Kampf gegen Kriminelle: Vorhof zur Hölle - erschütternde Bilder aus einem philippinischen Knast

Philippinische Gefängnisse waren schon immer weit von humanen Standards entfernt. Doch seit der brutalen Verbrechensbekämfung des neuen Präsidenten Rodrigo Duterte ist alles noch viel schlimmer.

Die Häftlinge in dem Quezon-Gefängnis in Manila schlafen dicht gedrängt in einem Treppenaufgang, weil sonst nirgendwo mehr Platz ist. Die Bedingungen für die 3800 Insassen sind absolut menschenunwürdig. Gebaut wurde der Knast für 800 Personen.

Die Häftlinge in dem Quezon-Gefängnis in Manila schlafen dicht gedrängt in einem Treppenaufgang, weil sonst nirgendwo mehr Platz ist. Die Bedingungen für die 3800 Insassen sind absolut menschenunwürdig. Gebaut wurde der Knast für 800 Personen.

Der philippinische Präsident Rudrigo Duterte setzt sein wichtigstes Wahlversprechen um: Er lässt die Polizei rigoros und brutal gegen Kriminelle durchgreifen. Duterte sprach von einem "dreckigen Kampf" , bei dem "viel Blut" fließen werde. Und er hat Wort gehalten: Polizisten dürfen schon bei dem Verdacht, dass jemand Drogendealer ist, auf ihn schießen, ohne Konsequenzen zu fürchten. Seitdem gab es schon unzählige Tote in den Großstädten des Inselstaates. Schon als Bürgermeister der Stadt Davao schickte Duterte Todesschwadrone gegen Kleinkriminelle los.

Menschenrechte interessieren Duterte nicht

Die Folgen von Dutertes Kampf gegen die ausufernde Kriminalität sind in den Gefängnissen des Landes genauso zu beobachten. Durch die massenhaften Verhaftungen platzen sie aus allen Nähten. Die Bedingungen für die Häftlinge sind katastrophal, doch Menschenrechte oder Standards interessieren den Präsidenten wenig.

Unsere Fotostrecke zeigt erschütternde Bilder aus dem Stadtgefängnis Quezon in Manila, in dem 3800 Strafgefangene einsitzen - das sind fast fünf Mal mehr als das Gefängnis eigentlich aufnehmen kann.

tis