Flaggen wehen auf halbmast China trauert um Erdbebenopfer


China hat am Mittwoch der Opfer des schweren Erdbebens vor genau einer Woche gedacht. Landesweit wehten die Fahnen vor den Amtsgebäuden auf halbmast, im Fernsehen gab es kein Unterhaltungsprogramm, Theater und Kinos blieben geschlossen und Fußballspiele wurden verschoben, wie die staatlichen Medien meldeten.

China hat am Mittwoch der Opfer des schweren Erdbebens vor genau einer Woche gedacht. Landesweit wehten die Fahnen vor den Amtsgebäuden auf halbmast, im Fernsehen gab es kein Unterhaltungsprogramm, Theater und Kinos blieben geschlossen und Fußballspiele wurden verschoben, wie die staatlichen Medien meldeten. In Xining, der Hauptstadt der Erdbebenprovinz Qinghai, legten tausende Menschen am Morgen (04.00 Uhr MESZ) auf dem Hauptplatz im Zentrum unter dem Geheul der Sirenen drei Schweigeminuten ein. In Peking kam der Verkehr für kurze Zeit zum Erliegen, während die Fahne auf dem Platz des Himmlischen Friedens auf halbmast gesetzt wurde.

Das Erdbeben mit einer Stärke von mindestens 6,9 hatte am Mittwoch vor einer Woche den Bezirk Yushu im tibetischen Hochland der westchinesischen Provinz erschüttert. Nach offiziellen Angaben kamen 2064 Menschen ums Leben, mehr als 170 wurden am Mittwoch noch vermisst. Rund 12.000 Menschen wurden verletzt, mehr als 100.000 verloren ihr Dach über dem Kopf. Am schlimmsten traf es die Stadt Jiegu, wo 85 Prozent der Gebäude zerstört wurden. Dort setzten die Rettungskräfte trotz der Kälte die Suche nach Verschütteten fort. Für Mittwoch wurden Schneestürme erwartet, zudem bildete sich auf den Straßen Glatteis.

AFP AFP

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