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Frankreich: 150 Skifahrer stecken an Heiligabend stundenlang in einer Seilbahngondel fest

Unschöne Bescherung: Drei Stunden lang saßen die Wintersportler in der Gondel fest, bevor sie von Rettungskräften in einer spektakulären Aktion abgeseilt wurden.

150 Skifahrer steckten an Heiligabend stundenlang in einer Seilbahngondel fest

In diesem Skigebiet in Chamrousse in Frenkreich steckten Heiligabend rund 150 Skifahrer stundenlang in einer Seilbahngondel fest

Etwa 150 Skifahrer haben am Sonntagnachmittag in den französischen Alpen in einer Seilbahn stundenlang festgesessen, bis sie in einer spektakulären Rettungsaktion befreit wurden. Retter seilten die Menschen innerhalb von etwa drei Stunden aus allen Kabinen ab. Verletzt wurde bei dem Zwischenfall im Skiort Chamrousse niemand. Am Montag lief die Seilbahn wieder normal, wie der Leiter des örtlichen Tourismusamtes, Franck Lecoutre, der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Grund für die Panne an Heiligabend war laut Lecoutre ein defektes Radlager. Daraufhin saßen die Fahrgäste in den Kabinen der Bahn rund drei Stunden fest. Bei der Rettungsaktion wurden Helfer von Hubschraubern aus auf jeder Kabine abgesetzt und seilten dann die Insassen ab. Begünstigt wurde der Einsatz durch gutes Wetter.

Frankreich: Spektakuläre Rettung nach drei Stunden

Laut Regionalzeitung "Dauphiné Libéré" berichteten Urlauber, dass sie etwa drei Stunden warten mussten, bevor sie wieder festen Grund unter den Füssen hatten. "Mir war sehr warm", sagte ein elfjähriges Mädchen. "Wir waren alle sehr durstig."

Auf Twitter wurden Videos der spektakulären Rettungsaktion geteilt.

tyr / DPA
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Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?