HOME

Messer-Angriff: Gläubiger Muslim wünschte frohe Ostern - dafür wurde er erstochen

Asad Shah war friedlich, freundlich und gläubig. Darum wünschte der Kioskbetreiber aus Glasgow seinen christlichen Mitmenschen auf Facebook ein frohes Osterfest. Dafür musste er sterben.

Asad Shah in seinem Laden.

Asad Shah in seinem Laden.

Asad Shah postete auf Facebook; "Einen schönen Freitag und ein sehr glückliches Osterfest, ganz besonders für meine lieben christlichen Mitbürger." Für diesen Post musst er offenbar sterben. Wenige Stunden später wurde er von einem Fanatiker vor seinem Laden im schottischen Glasgow erstochen. Über 30mal wurde auf ihn eingestochen. Der Täter ließ den Sterbenden in einer Blutlache auf dem Bürgersteig zurück. Im Krankenhaus erlag Asad Shah seinen Verletzungen.

Mohammad Faisal, ein Freund der Familie, sagte der Polizei, ein bärtiger Man in einem langen religiösen Gewand habe den Laden betreten und Shah in dessen Muttersprache angesprochen, bevor er mit einem Küchenmesser auf ihn einstach. Shahs Bruder, der nebenan arbeitet, stürzte auf die Straße, dort sah er den Mörder, der lachend auf der Brust seines Opfers hockte. Shahs Bruder kämpfte mit dem bewaffneten Attentäter. Faisal: "Der Bruder wollte Shah wegzerren, aber der Typ stach immer wieder zu. Das war ganz klar ein Racheakt. Dafür, dass Sah friedliche Botschaften postete. Diese Grüße für seine jüdischen und christlichen Mitmenschen."

Faisal glaubt an eine geplante Attacke. "Er ging sofort mit dem Messer auf den Kopf los. Er hat sogar auf dem Kopf herum getrampelt. Auch Shahs Bruder wurde mit einem tiefen Schnitt in der Schulter verletzt, den hat er auch angegriffen."

Die Polizei hat einen 32jährigen Tatverdächtigen festgenommen. Die Polizei nimmt einen "religiösen Hintergrund" an. Aamer Anwar, ein bekannter Menschenrechtsanwalt, kannte Shah und nannte ihn "einen wunderbaren Mann, der nur seinen Job machte."

Shah war tief religiös und wollte an den Ostertagen an einer Online-Debatte über die religiöse Bedeutung des Festes teilnehmen. Sein letzter Post lautete: "Lasst uns den Spuren des geliebten und heiligen Jesus folgen, damit wahre Erfüllung in beiden Welten finden."

Aktion gegen Islamophobie: Dieser Muslim vertraut uns blind - wir ihm auch?


Gernot Kramper
Themen in diesem Artikel
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?